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FIA WEC Spa Qualifying Ergebnisse: Porsche GT Team in dritter Startreihe für das Rennen am Samstag

Litz/Makowiecki starten von P5 beim 6H Rennen in Spa

05.05.2017 (Speed-Magazin.de) Im belgischen Spa-Francorchamps wird am Samstag der zweite Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ausgetragen. Das 25-minütige Qualifying am Freitag nutzte das Porsche GT Team als Vorbereitung für das Sechs-Stunden-Rennen. Beide neu entwickelten, 510 PS starken Porsche 911 RSR absolvierten auf dem Traditionskurs lediglich ein kurzes Zeittraining, um sich Reifen für das Rennen aufzusparen. In der Klasse GTE-Pro belegte das Fahrzeug mit der Startnummer 91 mit Frédéric Makowiecki (Frankreich) und Richard Lietz (Österreich) am Steuer im Qualifikationstraining den fünften Platz. Im Schwesterauto mit der Startnummer 92 sicherten sich Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) Startplatz sechs.



FIA WEC: 6h Spa-Francorchamps
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In  der GTE-Am-Klasse sind die Kundenteams Dempsey Proton Racing und Gulf Racing mit jeweils einem Porsche 911 RSR (Modelljahr 2015) unterwegs. Mit Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Christian Ried (Schönebürg) und Marvin Dienst (Lampertheim) belegte Dempsey Proton Racing im Qualifying Platz zwei. Gulf Racing mit den beiden Briten Michael Wainwright und Ben Barker sowie dem Australier Nick Foster gehen von Platz fünf ins Rennen. 

Stimmen zum Qualifying

Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche-Motorsportchef: „Die Platzierungen im Qualifying kamen für uns nicht überraschend, denn wir wenden hier die gleiche Strategie wie in Silverstone an. Wir haben in den Trainings konsequent auf das Rennen hin gearbeitet und werden spätestens nach der ersten Rennstunde wissen, wie gut wir im Vergleich zur Konkurrenz mit dem neuen 911 RSR sind.“


Richard Lietz (911 RSR #91): „Ein wenig mehr hatten wir uns im Qualifying schon erhofft, aber in meiner ersten Runde fehlte noch etwas der Grip. Wenn es im Rennen wärmer wird, dürften unsere Reifen besser funktionieren. Insofern bin ich recht optimistisch.“


Frédéric Makowiecki (911 RSR #91): „Unser Qualifying lief gut. Wir müssen sehen, wie sich der Unterschied zu den Qualifying-Top-Zeiten dann am Samstag im Rennen auswirkt.“

Michael Christensen (911 RSR #92): „Mit unserem Qualifying bin ich nicht ganz zufrieden. Aber wir werden sehen, was das Rennen bringt. Sechs Stunden sind lange und wir haben sehr gut mit den Reifen gehaushaltet.“

Kévin Estre (911 RSR #92): „Man konnte sehen, dass alle Hersteller eine andere Strategie haben, was die Nutzung frischer Reifensätze angeht. Wir waren im Qualifying sehr konservativ unterwegs, aber abgerechnet wird am Schluss.“

Matteo Cairoli, Porsche Young Professional (911 RSR #77): „Ich hatte eine ziemlich harte Qualifying-Runde und war schon nahe am Limit. Vom zweiten Startplatz ins Rennen zu gehen, ist gut. Bei einem Sechs-Stunden-Rennen ist die Pole-Position nicht so entscheidend.“

Ergebnis Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE, 2:15,017 Minuten
2. Mücke/Pla/Johnson (D/F/USA), Ford GT, + 0,401 Sekunden
3. Priaulx/Tincknell/Derani (GB/GB/BRA), Ford GT, + 0,548
4. Calado/Pier Guidi (I/I), Ferrari 488 GTE, + 0,748
5. Lietz/Makowiecki (A/F), Porsche 911 RSR, + 1,845
6. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, + 1,993
7. Thiim/Soerensen/Stanaway (DK/DK/NZ), Aston Martin, + 2,139
8. Turner/Adam/Serra (GB/GB/BRA), Aston Martin, + 2,623

Klasse GTE-Am
1. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CAN/P/A), Aston Martin, 2:18,659 Minuten
2. Ried/Cairoli/Dienst (D/I/D), Porsche 911 RSR, + 0,406 Sekunden
3. Flohr/Castellacci/Molina (CZE/I/E), Ferrari 488 GTE, + 0,999 
4. Mok/Sawa/Griffin (MYS/J/IRL), Ferrari 488 GTE, + 2,256
5. Wainwright/Barker/Foster (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, + 3,461


Porsche /JM


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