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FIA WEC Reglement ab 2020/21 nun festgelegt

Toyota setzt auch in der neuen Top-Klasse der WEC auf Hybrid Technologie

15.06.2019 (Speed-Magazin.de) Am Freitag hat der ACO nun das ab der Saison 2020/2021 gültige Regelwerk für die Nachfolgeklasse der LMP1 vorgestellt. In dieser neuen Klasse können nun reine Prototypen und Ableitungen von Straßenfahrzeugen eingesetzt werden.

Ein Hybridsystem ist nicht zwingend vorgeschrieben. Wenn ein solches System zur Anwendung kommt, darf die zusätzliche Leistung erst ab 120 km/h abgerufen werden. Dies soll verhindern das der Vorteil des Allrads beim herausbeschleunigen aus Kurven zum tragen kommt.

Bei Regen soll die Grenze auf 140 oder 160 km/h angehoben werden. Das Gewicht der Fahrzeuge soll 1100 kg betragen und die Motorleistung soll bei 750 PS liegen. Auf Le Mans bezogen sollen die Rundenzeiten auf die Marke von 3:30 Minuten ansteigen. Die verschiedenen Fahrzeugkonzepte sollen dann über eine BoP (Balance of Performance) wie in der GT-Pro Klasse angepasst werden. Darüber hinaus werden die Teams von einem festgelegten Reifenlieferanten bedient. Wie die Nachfolgeklasse heißen soll, wird in den kommenden Wochen bekannt gegeben.

Mit Aston Martin und Toyota haben sich zwei Hersteller hier in Le Mans zur Teilnahme in der neuen Top-Klasse der WEC bekannt. Aston Martin wird eine Version des Supersportwagens Valkyrie einsetzten. Angetrieben werden soll das Fahrzeug von einem 6,5 Liter V12 Motor! Der Aston Martin Valkyrie entstand in Zusammenarbeit mit Red Bull Advanced Technologies, wo Adrian Newey verantwortlich ist. Die Rennversion soll wohl bei Multimatic entstehen, die auch den Ford GT entwickelt hat. Toyota setzt weiterhin auf Hybrid-Technologie und entwickelt einen reinen Prototypen. Hierfür entsteht in der Toyota Motorsport GmbH in Marsdorf bei Köln ein Fahrzeug das an den GR Supersport Straßensportwagen optisch erinnern soll. Beide Hersteller machten es zur Bedingung für ihre Teilnahme das die jeweiligen Fahrzeugkonzepte im Regelwerk zugelassen werden. Toyota und Aston Martin wollen beim Saisonstart 2020/21 mit jeweils zwei Fahrzeugen dabei sein. 


Horst Bernhardt


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