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FIA WEC: Klasse GTE-Pro - Zweites Podium für Richard Lietz

Porsche GT Team: Frederic Makowiecki, Richard Lietz (l-r)

17.07.2017 (Speed-Magazin.de) Der erste Saisonsieg für Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Beim Sechsstundenrennen auf dem Nürburgring lagen er und sein französischer Teamkollege Frédéric Makowiecki über weite Strecken an der Spitze der hart umkämpften Klasse GTE-Pro. Mit ihrem 510 PS starken Porsche 911 RSR wurden sie am Ende Zweiter. Nach dem dritten Platz beim Saisonauftaktrennen in Silverstone war das ihre zweite Podiumsplatzierung 2017.

Richard Lietz zum Rennen
„Für uns war das ein gutes Rennen. Wir haben uns in den letzten Wochen extrem verbessert. Der zweite Platz ist mehr, als wir erwarten konnten. Ich bin sehr zufrieden. Wir hatten eine perfekte Strategie, wollten am Anfang die gebrauchten Reifen fahren und dann zum Schluss mit neuen Reifen die Doppelstints angehen. Diese Strategie ist prinzipiell aufgegangen. Doch in der zweiten Rennhälfte war der Ferrari vor allem gegen Ende der Stints etwas schneller. Das hat heute den Unterschied ausgemacht. Unser Team hat wieder fantastisch gearbeitet. Wir sind sehr nahe am ersten Sieg mit unserem neuen 911 RSR und wollen ihn so bald wie möglich holen. Vielleicht gelingt es uns schon beim nächsten Rennen in Mexiko.“

Rennergebnis
Klasse GTE-Pro
1. Calado/Pier Guidi (I/I), Ferrari 488 GTE, 179 Runden
2. Lietz/Makowiecki (A/F), Porsche 911 RSR, 179
3. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 179
4. Thiim/Soerensen (DK/DK), Aston Martin, 178
5. Priaulx/Tincknell (GB/GB), Ford GT, 178
6. Mücke/Pla (D/F), Ford GT, 178
7. Turner/Adam/Serra (GB/GB/BRA), Aston Martin, 178
8. Rigon/Vilander (I/SF), Ferrari 488 GTE, 173

So geht’s weiter
Der nächste Einsatz von Richard Lietz in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ist am 3. September das Sechsstundenrennen in Mexiko-Stadt/Mexiko.

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, LMGTE-Pro und LMGTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Richard Lietz ist mit dem Porsche 911 RSR in der Klasse LMGTE-Pro am Start.


Lietz PR / ND


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