zur Startseite

FIA WEC: Keine Boxenstopps mehr unter Full-Course-Yellow in Le Mans

Keine Routine Stopps während einer Safety Car Phase

17.01.2019 (Speed-Magazin.de) Bei einer Neutralisierung der kompletten Strecke unter gelben Flaggen, der sogenannten FullCourse-Yellow, bzw. einer Safety-Car Phase, dürfen ab der nächsten Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans keine Routine-Stopps mehr durchgeführt werden.

Diese Regelung wird wohl auch für die anderen WEC-Rennen in absehbarer Zeit zur Anwendung kommen. Damit entfällt in Zukunft ein wichtiger Strategie-Aspekt im Rennen. Durch die Schließung der Boxengasse unter Full-Course-Yellow ist es nun nicht mehr erlaubt einen Routine-Stopp durchzuführen. Lediglich eine 5 Sekündiger Splash and Dash bei Spritmangel, oder der Austausch eines defekten Reifens sind dann noch erlaubt. Der reguläre Stopp muss dann unter grün nachgeholt werden. Konnte man in der Vergangenheit bei einem Routine-Stopp schnell mal eine Minute gewinnen, entfällt das nun ab der 2019er Ausgabe. Reparaturen am Auto dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn die Rennleitung ein Fahrzeug als gefährlich einstuft. Der Zeitverlust bei einem kurzen Extrastopp ist dann gering. Da die Fahrzeuge auf der Strecke mit maximal 80 km/h fahren und in der Boxengasse 60 km/h erlaubt sind.


Horst Bernhardt


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de