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FIA WEC: Kein Peugeot Come-Back in Le Mans

Nach dem Audi und Porsche Ausstieg hoffte der ACO auf das Peugeot Come Back

05.10.2017 (Speed-Magazin.de) Der Automobile Club de l´ Ouest (ACO) hat gestern in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, das Peugeot nicht nach Le Mans und in die WEC zurück kommen wird. Der französische Hersteller hatte gestern verkündet sich 2018 verstärkt in der Rallycross-WM zu engagieren. Ziel ist es gemeinsam mit dem Rally-Rekordweltmeister Sebastien Loeb im nächsten Jahr dem WMTitel nach Frankreich zu holen.

Beim ACO hoffte man auf die Rückkehr von Peugeot, die von 2006 bis 2011 in der LMP 1 Klasse vertreten war. Selbst die Ankündigung eines auf Kostensenkung ausgerichteten zukünftigen Reglements, was der PSA-Konzern für ein Come-Back forderte, konnte Peugeot letztendlich nicht davon überzeugen nach Le Mans zurück zu kommen.

2009 gewannen Marc Gene-Alex Wurz und David Brabham im 908 HDI Le Mans
2009 gewannen Marc Gene-Alex Wurz und David Brabham im 908 HDI Le Mans
© Speedpictures | Zoom
Dementsprechend angefressen kommentierte der ACO die Entscheidung: „Der ACO hat von der Entscheidung Peugeots erfahren, sich in einer anderen Rennserie als der WEC zu präsentieren. Das müssen wir akzeptieren“. Die Tür will man aber weiterhin offen halten und gibt sich gesprächsbereit: „Wir können in den kommenden Jahren mit Peugeot sprechen und ihnen zeigen welches Interesse am Langstrecken-Sport besteht. Andere Hersteller und Teams, die mit uns an der Zukunft arbeiten, werden es beweisen. Unsere Strategie besteht darin, eine Spitzenklasse aufzubauen, deren Budget viel geringer ist als in den vergangenen Jahren. Die Kosten sind aus dem Ruder gelaufen, wie das schon oft war wenn mehrere Hersteller in einer Meisterschaft involviert waren. Mit einer konstruktiven Herangehensweise werden wir uns dieser Aufgabe stellen und entsprechende Maßnahmen ergreifen“.


Horst Bernhardt / ND


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