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FIA WEC in Mexiko: Dempsey Proton Racing „Besser geht’s nicht“

Dempsey Proton Racing : Christian Ried, Marvin Dienst, Matteo Cairoli (l-r)

04.09.2017 (Speed-Magazin.de) Beim Sechsstundenrennen in Mexiko-Stadt hat das Team Dempsey Proton Racing seinen zweiten Saisonsieg gefeiert. Im Autódromo Hermanos Rodríguez gewannen Christian Ried (Schönebürg), Matteo Cairoli (Italien) und Marvin Dienst (Lampertheim) mit dem Porsche 911 RSR die Klasse GTE-Am und sicherten sich damit einen perfekten Start in die zweite Saisonhälfte der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC. Ihren ersten Sieg hatten sie beim Heimrennen auf dem Nürburgring geholt.

Stimmen nach dem Rennen
Michael Ried, Teameigner und Technischer Direktor: „Das ist ein Traumstart in die zweite Saisonhälfte. In Mexiko waren wir schon im vergangenen Jahr stark, haben mit Abu Dhabi Proton Racing gewonnen. Dass wir es jetzt auch mit Dempsey Proton Racing geschafft und nach dem Nürburgring den zweiten Saisonsieg geholt haben, ist eine fantastische Leistung der Fahrer und des Teams. Dieser Erfolg gibt uns sehr viel Selbstvertrauen für den Rest der Saison.“

Christian Ried (Porsche 911 RSR #77): „Dieser Sieg war hart erkämpft und auf jeden Fall verdient. Wir sind ein fehlerloses Rennen gefahren, hatten wie immer tolle Boxenstopps. Ich hoffe, dass wir dieses hohe Niveau halten können und auch in zwei Wochen in Austin ganz vorne landen. An der nötigen Motivation fehlt es nach diesen zwei Siegen nicht.“

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #77): „Das war ein perfektes Wochenende für uns. Erst die Pole und dann den Sieg – besser geht’s nicht. Dieses Rennen war nicht ganz so einfach, wie es vielleicht ausgesehen hat, ist aber wirklich toll für uns gelaufen. Ein Dankeschön an das ganze Team, das diesen Erfolg möglich gemacht hat.“

Marvin Dienst (Porsche 911 RSR #77): „Irgendwie kommt mir das alles etwas unwirklich vor. Es ist meine erste Saison in der WEC, und jetzt haben wir schon das zweite Rennen gewonnen. Ich bin glücklich und dankbar, für dieses Team fahren zu dürfen und ich bin überzeugt davon, dass in dieser Saison noch viel für uns möglich ist. Am besten machen wir gleich in Austin da weiter, wo wir hier in Mexiko aufgehört haben.“

Rennergebnis
Klasse GTE-Am
1. Ried/Cairoli/Dienst (D/I/D), Porsche 911 RSR, 204 Runden
2. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CAN/P/A), Aston Martin, 203
3. Wainwright/Barker/Foster (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, 203
4. Flohr/Castellacci/Molina (CH/I/E), Ferrari 488 GTE, 201
5. Mok/Sawa/Griffin (MYS/J/IRL), Ferrari 488 GTE, 199

Die Serie
In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet. Dempsey Proton Racing tritt mit dem Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am gegen starke Konkurrenten von Aston Martin, Ferrari und Porsche an.


Proton Competition / ND


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