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FIA WEC: Brabham will zurück auf die Rennstrecke

Brabham-BT62

05.02.2019 (Speed-Magazin.de) Brabham Automotive will mit einem GT/E Rennwagen in der Saison 2021/2022 in die FIA-WEC einsteigen. Die in England im letzten Jahr von David Brabham, Sohn des dreifachen Formel 1-Weltmeisters Jack Brabham, gegründete Firma will mit dem BT62 einen Mittelmotor-Sportwagen auf den Markt bringen.

Der 1,15 Millonen € (zzgl. Steuern) teure Supersportler ist für die Rennstrecke konzipiert. Eine Straßenzugelassene Version soll folgen und hat einen Aufpreis von nochmal 167.000 €, plus Steuern! David Brabham will dieses Fahrzeug in der Saison 2021/2022 in der GT-Pro Klasse der FIA-Sportwagen-Weltmeisterschaft und in Le Mans einsetzten und damit den Namen Brabham zurück in den Internationalen Motorsport bringen.

David Brabham feiert mit Alex Wurz und Marc Gene den Le Mans Sieg 2009
David Brabham feiert mit Alex Wurz und Marc Gene den Le Mans Sieg 2009
© Speedpictures | Zoom
David kann auf eine lange eigene Rennkarriere zurückblicken. Neben seinen 24 Formel 1 Starts für Brabham und Simtek kann er auf die Erfahrung aus 18 Le Mans Einsätzen zählen, wo er 2007 und 2008 mit Aston Martin Klassensiege in der GT-Kategorie verbuchen konnte. Seinen größten Erfolg konnte der Australier dann 2009 mit dem Gesamtsieg in Le Mans feiern, wo er neben Marc Gene und Alex Wurz im Peugeot 908 Siegerauto unterwegs war. In der Formel 1 konnte das von Jack Brabham gegründete Team 1966 und 1967 den Konstrukteurs-Titel gewinnen. Brabham Senior gewann 1959 und 1960 den Titel auf Cooper-Climax. 1966 konnte Jack Brabham den Titel zum dritten mal gewinnen, nun mit der Eigenkonstruktion Brabham-Repco. Dieser Titel war der einzige WM-Titel eines Fahrers mit einem selbst konstruierten Fahrzeug. Den letzten Titel gewann 1983 Nelson Piquet im Brabham BT52 mit BMW Turbomotor. David Brabham will nun mit dem BT62 an die große Tradition des Brabham-Teams anschließen.


Horst Bernhardt


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