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FIA WEC: Bester Porsche 911 RSR aus Reihe vier, Pole-Position in der Klasse GTE-Am

Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (91), Gianmaria Bruni (I), Richard Lietz (A)

13.10.2018 (Speed-Magazin.de) Im Qualifying der Sportwagen-Weltmeisterschaft FIA WEC im japanischen Fuji fuhr das Porsche GT Team auf die Startplätze acht und zehn. Richard Lietz (A) und Gianmaria Bruni (I) im Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 und ebenso Kevin Estre (F) und Michael Christensen (DK) im Schwesterauto mit der Startnummer 92 setzen nun auf die Performance im Rennen. Estre erzielte im Freien Training am Samstagmorgen die schnellste Runde mit einem RSR in der Kategorie GTE-Pro, doch das schlug sich drei Stunden später nicht in den Qualifyingzeiten nieder. Das Sechs-Stunden-Rennen auf der 4,563 Kilometer langen Strecke nehmen Lietz und Bruni somit aus der vierten Startreihe in Angriff. Die französisch-dänische Fahrerpaarung startet direkt dahinter.

In der Klasse GTE-Am sicherten sich Porsche Young Professional Matteo Cairoli (I) und der japanische Lokalmatador Satoshi Hoshino die Pole-Position. Im 911 RSR des Teams Dempsey Proton Racing mit Startnummer 88 gehen sie gemeinsam mit Giorgio Roda aus Italien ins Rennen. Der zweite 911 RSR von Dempsey Proton Racing mit Porsche Young Professional Matt Campbell (AUS), Christian Ried (Schöneburg) und Porsche-Junior Julien Andlauer belegte im Qualifying Platz drei.

Auf dem Fuji Speedway gelang dem Team Project 1 die viertschnellste Zeit im 20-minütigen Qualifying. Den Porsche mit der Startnummer 56 pilotieren Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister aus Langenfeld, Patrick Lindsey (USA) und Egidio Perfetti (N). Auf Platz sieben beendete Gulf Racing mit den Fahrern Michael Wainwright (GB), Ben Barker (GB) und Porsche-Junior Thomas Preining (A) das Zeittraining.

Das Rennen über sechs Stunden am Fuße des Mount Fuji startet am 14. Oktober um 4:00 Uhr MESZ (11:00 Uhr Ortszeit).

Stimmen zum Qualifying

Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (92), Michael Christensen (DK), Kevin Estre (F)
Porsche 911 RSR, Porsche GT Team (92), Michael Christensen (DK), Kevin Estre (F)
© Porsche | Zoom
Alexander Stehlig (Programm-Manager Werkseinsätze GT Motorsport): „Das war ein hartes Qualifying und natürlich sind wir nicht glücklich über die Positionen acht und zehn. Wir werden analysieren, woran es gelegen hat und die entsprechenden Schlüsse für morgen ziehen. Somit schauen wir nach vorn und konzentrieren uns auf’s Rennen. Das Auto, das wissen wir, ist gut. Aber leider haben wir es im Qualifying nicht zusammen gebracht.“

Richard Lietz (Porsche 911 RSR #91): „Der achte Platz ist nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Aber die Balance des Autos war gut. Die Runden von Gianmaria und mir waren ohne Fehler. Das war der Speed, den wir hatten. Wir müssen uns anschauen, warum die anderen schneller waren als wir. Aber ich gebe mich optimistisch: Im Rennen haben wir sechs Stunden Zeit, um uns nach vorne zu kämpfen.“

Gianmaria Bruni (Porsche 911 RSR #91): „Richie ist eine gute Runde mit gebrauchten Reifen gelungen. Ich habe des Beste versucht, aus den neuen Reifen rauszukitzeln. Leider ist es nur Platz acht geworden. Ich hoffe, dass wir etwas Rennglück haben, was uns bislang leider gefehlt hat.“

Kévin Estre (Porsche 911 RSR #92): „Das war kein gutes Qualifying für uns. Wir hatten nicht den Grip und die Performance, die wir erwartet haben. Bei mir war es nicht die perfekte Runde, aber viel schneller wäre es nicht gegangen. Wir müssen uns jetzt erstmal die Daten anschauen und analysieren, woran es gelegen hat.“

Michael Christensen (DK), Kevin Estre (F), Porsche GT Team (l-r)
Michael Christensen (DK), Kevin Estre (F), Porsche GT Team (l-r)
© Porsche | Zoom
Michael Christensen (Porsche 911 RSR #92): „Nachdem wir die Schnellsten im Freien Training am Morgen waren, haben wir natürlich nicht mit Platz zehn gerechnet. Wir wissen noch nicht, woher die anderen aus dem Nichts die guten Zeiten hergezaubert haben. Unser engster Mitbewerber steht allerdings nur einen Platz vor uns. Im Rennen sieht es - zumindest zu Beginn - nach Regen aus. Da müssen wir dann unsere Chance suchen.“

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #88): „Wir sind auf die Pole-Position gefahren, aber da muss ich meine Leistung hintenanstellen. Satoshi Hoshino war mit einer halben Sekunde schneller als die anderen Amateurfahrer. Mir wurde eine Runde aufgrund einer Überschreitung der Track Limits gestrichen. Und meine schnellste Runde hätte noch besser sein können. Egal, wir sind glücklich vom ersten Platz starten zu dürfen und dann müssen wir schauen, was das Rennen bringt.“

Matt Campbell (Porsche 911 RSR #77): „Mit Platz drei können wir zufrieden sein. Wir haben im freien Training hart am Set-up gearbeitet. Dabei konnten wir große Fortschritte machen. Das Auto hat sich im Qualifying gut angefühlt und jetzt müssen wir uns nur im Rennen aus dem Getümmel raushalten und dann hoffe ich auf ein gutes Ergebnis.“

Jörg Bergmeister (Porsche 911 RSR #56): „Grundsätzlich entspricht der vierte Platz nicht unseren Erwartungen. Wir sind mit dem Set-up noch etwas hinterher, da wir in der ersten Session wegen eines Getriebeproblems nur ein paar Runden gefahren sind. Unser Ziel für das Rennen lautet jetzt: Sauber fahren und Punkte mitnehmen.“

Ergebnis Qualifying
Klasse GTE-Pro
1. Sorensen/Thiim (DK/DK), Aston Martin Vantage GTE, 1:36,093 Minuten
2. Blomquist/da Costa (S/P), BMW M8 GTE, +0,182 Sekunden
3. Lynn/Martin (GB/B), Aston Martin Vantage GTE, +0,087 Sekunden
4. Priaulx/Tincknell (GB/GB), Ford GT, +0,091 Sekunden
5. Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE EVO, +0,089 Sekunden
6. Pier Guidi/Calado (I/GB), Ferrari 488 GTE EVO, +0,002 Sekunden
7. Tomczyk/Catsburg (D/NL), BMW M8 GTE, +0,193 Sekunden
8. Lietz/Bruni (A/I), Porsche 911 RSR, +0,039 Sekunden
9. Mücke/Pla (D/F), Ford GT, +0,191 Sekunden
10. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, +0,142 Sekunden

Klasse GTE-Am
1. Hoshino/Roda/Cairoli (J/I/I), Porsche 911 RSR, 1:38,336 Minuten
2. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CDN/P/A), Aston Martin Vantage GTE, +0,064 Sekunden
3. Ried/Andlauer/Campbell (D/F/AUS), Porsche 911 RSR, +0,124 Sekunden
4. Bergmeister/Lindsey/Perfetti (D/USA/N), Porsche 911 RSR, +0,054 Sekunden
5. Yoluc/Adam/Eastwood (TR/GB/GB), Aston Martin Vantage GTE, +0,020 Sekunden
6. Mok/Sawa/Griffin (MAL/J/IRL), Ferrari 488 GTE, +0,732 Sekunden
7. Wainwright/Barker/Preining (GB/GB/A), Porsche 911 RSR, +0,025 Sekunden
8. Flohr/Castellacci/Fisichella (CH/I/I), Ferrari 488 GTE, +0,016 Sekunden
9. Ishikawa/Beretta/Cheever (J/MC/I), Ferrari 488 GTE, +0,514 Sekunden


Porsche / ND


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