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FIA WEC 6h Shanghai: Dempsey Proton Racing - „Abgerechnet wird nach dem Finale“

Porsche 911 RSR (77), Dempsey-Proton Racing: Christian Ried, Matteo Cairoli, Marvin Dienst

06.11.2017 (Speed-Magazin.de) Das Podium in der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC wird für Dempsey Proton Racing zum Stammplatz: Beim Sechsstundenrennen auf dem Shanghai International Circuit belegten Christian Ried (Schönebürg), Matteo Cairoli (Italien) und Marvin Dienst (Lampertheim) mit ihrem Porsche 911 RSR den dritten Platz in der Klasse GTE-Am. Ihre Führung in der FIA Endurance Trophy mussten sie dadurch zwar abgeben, reisen aber trotzdem als aussichtsreiche Titelkandidaten zum Saisonfinale am 18. November in Bahrain.

Stimmen nach dem Rennen
Michael Ried, Teameigner und Technischer Direktor: „Mit diesem Ergebnis haben wir unsere Titelchance gewahrt. Ganz zufrieden können wir aber nicht sein. Dazu war unser Rückstand auf dieser Strecke etwas zu groß. Wir werden das Rennen genau analysieren und dann die notwendigen Schlüsse ziehen, um in Bahrain wieder um den Sieg kämpfen zu können. Ob es dann auch zum Titelgewinn reicht, werden wir sehen.“

Christian Ried (Porsche 911 RSR #77): „Nach diesem Rennen kann es für das Saisonfinale in Bahrain nur eine Devise geben: Voll auf Angriff! Wir werden alles tun, um diese für uns erfolgreiche Saison mit dem Gewinn der FIA Endurance Trophy zu krönen. Shanghai war sicherlich nicht unser bestes Rennen in dieser Saison. An der Motivation unserer Mannschaft wird das aber nichts ändern – im Gegenteil.“

Matteo Cairoli (Porsche 911 RSR #77): „Das war ein sehr hartes Rennen. Wir hatten das ganze Wochenende über Probleme mit den Reifen, dazu fehlte es uns im Vergleich zur Spitze etwas an Geschwindigkeit. So gesehen ist der dritte Platz ein gutes Ergebnis, auch wenn wir dadurch unsere Führung in der FIA Endurance Trophy verloren haben. Doch abgerechnet wird nach dem Saisonfinale in Bahrain.“

Marvin Dienst (Porsche 911 RSR #77): „Irgendwie konnten wir machen, was wir wollten – es hat einfach nicht gereicht, um ganz vorne mitzufahren. Jetzt konzentrieren wir uns ganz auf Bahrain. Dort werden wir versuchen, es wieder besser zu machen. Ich hoffe, das gelingt uns.“

Rennergebnis
Klasse GTE-Am
1. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CAN/P/A), Aston Martin, 166 Runden
2. Barker/Foster/Al Qubaisi (USA/GB/UAE), Porsche 911 RSR, 165
3. Ried/Cairoli/Dienst (D/I/D), Porsche 911 RSR, 164
4. Mok/Sawa/Griffin (MYS/J/IRL), Ferrari 488 GTE, 158
5. Flohr/Castellacci/Molina (CH/I/E), Ferrari 488 GTE, 37


Proton Competition / RB


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