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FIA WEC 6h Fuji: Premierensieg für Project 1 in der WEC

Das Rennen war aufgrund der Witterungsbedingungen sehr schwierig

15.10.2018 (Speed-Magazin.de) Das 6-Stunden-Rennen in Fuji war erst der vierte Einsatz von Project 1 in der Langstreckenweltmeisterschaft. Doch bereits im Premierenjahr steht die Mannschaft ganz oben: Mit einer souveränen Vorstellung des gesamten Teams sicherten sich Egidio Perfetti, Jörg Bergmeister und Patrick Lindsey den ersten Sieg in der LMGTE AM-Kategorie.

Einfach war das Rennen in Japan allerdings nicht. Nachdem alle Sessions auf trockener Strecke abgehalten wurden, regnete es am Renntag, sodass der Start des Rennens auf nasser Strecke erfolgte. Am Ende waren es die Newcomer von Project 1, die sich bei ihrem erst vierten Auftritt in der Serie überhaupt gegen die etablierten Teams durchsetzten und, nach Rang drei in Silverstone, den Premierensieg in der WEC feierten.

© Porsche | Zoom
Den Grundstein für den großen Erfolg legte Egidio Perfetti bereits in der Startphase. Unter schwierigen Bedingungen zeigte der schnelle Gentleman-Pilot einen fehlerfreien Stint und übergab den Porsche 911 RSR beim Boxenstopp mit der schnellsten Rundenzeit in der Klasse an seine Teamkollegen.

„Ein großartiger Tag für das gesamte Team. Nach den technischen Problemen in den Trainings haben wir ein sehr starkes Rennen gezeigt und uns den Sieg erkämpft“, resümierte Patrick Lindsey. „Die Pace von Egidio auf nasser Strecke in der Anfangsphase war gut, das war ein wichtiger Schritt zum Sieg heute. Das Team arbeitet sehr zielgerichtet, es ist noch immer etwas Luft nach oben, aber wir sind schon jetzt in einer aussichtsreichen Position für die kommenden Rennen.“

Auf abtrocknender Strecke arbeitete sich die Mannschaft aus Lohne im weiteren Rennverlauf kontinuierlich nach vorn. Je trockener es wurde, desto besser kam der gelb-schwarze Porsche in Fahrt. In der fünften Rennstunde gelang es Patrick Lindsey, die Führung zu übernehmen und sich gleich von den Verfolgern abzusetzen.

© Porsche | Zoom
Somit lag es an Schlussfahrer Jörg Bergmeister, den Premierensieg nach Hause zu bringen und das gelang ihm souverän. Nach sechs Stunden Renndistanz überquerte der Routinier die Ziellinie mit einem Vorsprung von 20 Sekunden auf den Zweitplatzierten. Durch den Sieg hat das Team auch in der Tabelle einen großen Sprung gemacht und liegt nun auf dem zweiten Platz.

„Das Rennen war aufgrund der Witterungsbedingungen sehr schwierig. Am Ende waren wir richtig schnell und haben uns mit unserer Leistung den Sieg gesichert. Das war in der WEC nicht nur für das Team der Premierensieg, sondern auch für mich. Ein ganz besonderes Wochenende für die gesamte Mannschaft. Die Entwicklung geht in die richtige Richtung und wir sind nun endgültig in der Meisterschaft angekommen. Ich bin zuversichtlich für die kommenden Rennen“, so Jörg Bergmeister.

Auf das nächste Rennen der WEC müssen die Fans nicht lange warten. Am 16. November startet mit den 6 Stunden von Shanghai das fünfte Rennen der Saison. Zuvor macht das Team in Mexiko Station: Vom 26. bis 28. Oktober steht das Finale des Porsche Mobil 1 Supercup auf dem Programm.


Project 1 / ND


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