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FIA WEC 24h Le Mans Qualifying 1: Porsche - Erstes Kräftemessen auf dem Circuit des 24 Heures

Walliser:

15.06.2017 (Speed-Magazin.de) Für das Porsche GT Team stand das erste Qualifying für die 85. Auflage der 24 Stunden von Le Mans ganz im Zeichen der Rennvorbereitung. Der schnellste Porsche 911 RSR mit der Startnummer 92 fuhr in der 1:40 Stunden dauernden Nachtsession am Mittwoch bei Temperaturen von immer noch über 25 Grad Celsius die sechstschnellste Zeit der Klasse GTE-Pro. Im Cockpit des 510 PS starken Rennwagens, der auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basiert und zum ersten Mal beim Langstreckenklassiker in Frankreich am Start ist, wechseln sich Michael Christensen (Dänemark), Kévin Estre (Frankreich) und Dirk Werner (Würzburg) ab. Der zweite vom Porsche GT Team eingesetzte 911 RSR mit der Startnummer 91, der von Richard Lietz (Österreich) sowie den Franzosen Frédéric Makowiecki und Patrick Pilet gefahren wird, belegte in diesem ersten Kräftemessen auf dem 13,629 Kilometer langen Circuit des 24 Heures den achten Platz. Der schnellste Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am war der des Kundenteams Dempsey Proton Racing auf dem zweiten Platz. Einer der Fahrer ist Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien).



FIA WEC: 24 Stunden von Le Mans 2017
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Zwei weitere Qualifyings stehen heute am Donnerstag von 19.00 bis 21.00 Uhr sowie von 22.00 bis 00.00 Uhr auf dem Programm. Das Rennen startet am Samstag um 15.00 Uhr.

Stimmen zum Qualifying 1

© Porsche | Zoom
Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge: „Das war heute nur ein erster Vorgeschmack. Ich gehe davon aus, dass wir morgen Abend, wenn die Strecke an Grip zugelegt hat, durchweg noch schnellere Rundenzeiten sehen werden. Das Niveau war von Anfang an sehr hoch, da müssen wir noch etwas nachlegen. Wir sind aber guter Dinge. In der GTE-Am sieht es etwas besser aus. Der schnellste Porsche auf dem zweiten Platz, das war schon mal ein sehr guter Anfang.“

Richard Lietz (911 RSR #91): „Meine erste Runde war gut. Doch danach hatte ich wegen des dichten Verkehrs und der Slow Zone keine Chance mehr, eine schnellere Zeit zu fahren. Aber morgen ist ja auch noch ein Tag. Die Fahrzeug-Abstimmung war für den Anfang ganz gut, trotzdem müssen wir uns noch verbessern.“

Frédéric Makowiecki (911 RSR #91): „Wir hatten heute sehr unterschiedliche Bedingungen. Beim Freien Training am Nachmittag war die Strecke unglaublich heiß, beim Qualifying in der Nacht kühlte sie stark ab. Wir konnten daher wichtige Erfahrungen in Hinblick auf die Reifen sammeln und werden auf dieser Basis einige Veränderungen am Auto vornehmen. Außerdem haben wir einen ersten Eindruck von der Performance unserer Konkurrenten bekommen. Insgesamt sind wir bisher sehr zufrieden.“

© Porsche | Zoom
Patrick Pilet (911 RSR #91): „Das war ein interessanter erster Vergleich mit unseren Konkurrenten. Für den Anfang war das nicht schlecht, doch wir müssen schon noch einiges am Auto verbessern. Wir haben da einige Ideen, die wir morgen umsetzen wollen. Darauf werden wir uns konzentrieren.“

Michael Christensen (911 RSR #92): „Ich habe alles versucht, eine freie Runde zu bekommen, aber dies hat in meinem Stint nicht funktioniert. Ich konnte im gesamten Qualifying nur eine Runde ohne größeren Verkehr fahren. Hoffentlich klappt das morgen besser.“

Kévin Estre (911 RSR #92): „Im Freien Training war die Strecke sehr schmutzig, vor allem aber extrem heiß. Ich kann mich nicht erinnern, mit unserem neuen 911 RSR schon einmal bei so hohen Temperaturen gefahren zu sein. Wir haben vor dem Qualifying verschiedene Veränderungen vorgenommen und versucht, die richtige Reifenmischung zu finden. Ich bin optimistisch, zumal wir am Donnerstag auch noch Zeit haben, unser Auto optimal abzustimmen.“

Dirk Werner (911 RSR #92): „Nachdem Michael eine schnelle Runde gefahren ist, haben wir in meinen Stint verschiedene Konfigurationen ausprobiert, um das Renn-Setup zu optimieren. Ich musste mich erst einmal daran gewöhnen, hier in Le Mans im Dunkeln zu fahren, aber das Auto funktionierte einwandfrei und wir hatten überhaupt keine technischen Probleme. Wir müssen noch ein bisschen Speed finden, aber dafür haben wir morgen noch genug Zeit.“

© Porsche | Zoom
Patrick Long (911 RSR #93): „Die Balance des 911 RSR war gut. Leider wurde ich gleich in den ersten Runden von einem Fahrer aufgehalten, der offenbar das erste Mal nachts in Le Mans unterwegs war. Auch danach war es praktisch nicht möglich, eine freie Runde zu erwischen. Aber wir haben ja morgen noch zwei Chancen, uns zu verbessern.“

Matteo Cairoli (911 RSR #77): „Es ist ein tolles Gefühl, in Le Mans nachts zu fahren. Ich war gleich zu Beginn des Qualifyings sehr schnell unterwegs, wurde dann aber von langsameren Autos vor mir ausgebremst. Unser 911RSR hat sehr gut funktioniert und das Team hat toll gearbeitet. In den zwei Qualifyings morgen haben wir sicherlich noch genug Möglichkeiten, eine schnelle Runde zu fahren.“

Ergebnis Qualifying 1
Klasse GTE-Pro
1. Thiim/Soerensen/Stanaway (DK/DK/NZ), Aston Martin, 3:52,11 Minuten
2. Rigon/Bird/Molina (I/GB/E), Ferrari 488 GTE, + 0,118 Sekunden
3. Calado/Pier Guidi/di Grassi (I/I/BRA), Ferrari 488 GTE, + 1,006
4. Turner/Adam/Serra (GB/GB/BRA), Aston Martin, + 1,179
5. Priaulx/Tincknell/Derani (GB/GB/BRA), Ford GT, + 2,061
6. Christensen/Estre/Werner (DK/F/D), Porsche 911 RSR, + 2,248
7. Vilander/Fisichella/Kaffer (SF/I/D), Ferrari 480 GTE, + 2,507
8. Lietz/Makowiecki/Pilet (A/F/F), Porsche 911 RSR, + 2,770
9. Gavin/Milner/Fässler (GB/USA/CH), Chevrolet Corvette, + 2,829
10. Magnussen/Garcia/Taylor (DK/E/USA), Chevrolet Corvette, + 2,829

Klasse GTE-Am
1. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CAN/P/A), Aston Martin, + 3:55,134 Minuten
2. Ried/Cairoli/Dienst (D/I/D), Porsche 911 RSR, + 0,558 Sekunden
3. Yoluc/Hankey/Bell (TR/IRL/GB), Aston Martin, + 0,819
7. Bachler/Lemeret/Al Qubaisi (A/B/UAE), Porsche 911 RSR, + 1,373
12. Long/Al Faisal/Hedlund (USA/KSA/USA), Porsche 911 RSR, + 3,062
14. Wainwright/Barker/Foster (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, + 3,293


Porsche / ND


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