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24h Le Mans: Toyota startet von P1 und P2 in Le Mans

Toyota bestimmt noch immer das Geschehen

14.06.2019 (Speed-Magazin.de) Toyota setzte wie erwartet die schnellsten Zeiten im Qualifying und geht von den Startplätzen eins und zwei in die 87. Ausgabe des prestigeträchtigen 24 Stunden Rennen von Le Mans. Die in der Meisterschaft auf Platz zwei liegenden Mike Conway/Kamui Kobayashi und Jose Maria Lopez eroberten sich die Pole Position. Kobayashi fuhr bereits im zweiten Qualifying mit 3:15.498 die Bestzeit und war trotzdem nicht ganz zufrieden. „Ich bin etwas enttäuscht. Ich dachte eigentlich das wir mit dem verbesserten Auto schneller sein würden. Mir fehlte fast eine Sekunde gegenüber der Zeit vom letzten Jahr. Das ärgert schon ein wenig.“ 



FIA WEC: 24 Stunden Le Mans 2019
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LMP1

Der zweite Toyota mit Fernando Alonso/Sebastien Buemi und Kazuki Nakajima qualifizierte sich mit 0,411 Sekunden Rückstand auf Startplatz zwei. Aus der zweiten Reihe gehen der SMP-Dallara #17 (Sergey Sirotkin/Egor Orudzhev/Stephane Sarrazin) und der Rebellion #3 (Nathanel Berthon/Thomas Laurent/Gustavo Menezes) ins Rennen. Endlich zeigen die EoT (Equivalenz of Technologie) Wirkung. Durch die Aufhebung der Spritmenge die pro Runde verbraucht werden durfte, können die privaten LMP1 Teams nun richtig Gas geben. Das zeigt

Patrick Dempsey freut sich mit seinen Piloten über die Pole Position
Patrick Dempsey freut sich mit seinen Piloten über die Pole Position
© Speedpictures | Zoom
sich in den Abständen der Rundenzeiten auf die Toyota. Lagen die Japaner sonst durchschnittlich gut zwei Sekunden vor den nicht Hybriden, so hat der SMP nur noch einen Rückstand von 0.662 Sekunden auf die Bestzeit. Dem Rebellion fehlen 0.907 Sekunden auf die Spitze. Auf dem fünften Startplatz der #11 SMP Dallara (Aleshin/Vandoorne/Petrov) vor dem Rebellion #1 (Jani/Lotterer/Senna). Beide Rebellionen hatten im Qualifying mit Motorproblemen zu kämpfen. Auf den Plätzen sieben und acht der Dragonspeed Dallara (Ben Hanley/Henrik Hedman/Renger van der Zande) und der Kolles Enso mit Paolo Ruberti/Tom Dillmann und Oliver Webb im Cockpit. Der Sportsgeist dieser Truppe ist bewundernswert, jedoch sollte man sich überlegen ob die LMP1 Klasse das richtige ist für die Enthusiasten Truppe aus Greding. Über das gesamte Trainingsprogramm stand das Auto mehr mit Problemen in der Box, als das man ein gescheites Fahrprogramm durchführen konnte. Auf den schnellsten privaten LMP1 verlor die Truppe gut 6.5 Sekunden!

LMP2

Oreca in der LMP2 Favoritenrolle
Oreca in der LMP2 Favoritenrolle
© Speedpictures | Zoom
Das Rennen verspricht Spannung! Die ersten acht liegen innerhalb von gut einer Sekunde. Die Pole-Position sicherte sich Graff Motorsport mit einer Rundenzeit von 3:25.073 (Gommendy/Capillaire/Hirschi) vor TDS Racing (Perrodo/Vaxiviere/Duval) und Dragonspeed (Gonzales/Maldonado/Davidson). Damit haben wir drei Oreca´s vorne. Die Tabellenleader Nicolas Lapierre/Andre Negro und Pierre Thiriet im Signatech Alpine starten von Platz vier, die Top-5 komplettiert der IDEC-Oreca #48 (Lafargue/CChatin/Rojas)

GT-Pro

Aston Martin auf der Pole Position in der Pro. Niki Thiim setzte mit exakt 3:48.000 Minuten die Bestzeit. 0.112 Sekunden Rückstand für den Ford GT #67 mit Andy Priaulx/Harry Tinknell/Jonathan Bomarito im Cockpit. Vom dritten Startplatz gehen Jan Magnussen/Antonio Garcia und Mike Rockenfeller in der Corvette C7.R bei ihrer Abschiedsvorstellung ins Rennen. Daneben in Reihe zwei der Porsche #93 (Bamber/Pilet/Tandy). Auf den Startplätzen fünf und sechs der BMW M8 von Antonio Felix da Costa/Augusto Farfus und Jesse Krohn und der Ford GT #68 (Müller/Hand/Bourdais). Die Top- 10 komplettieren Porsche (Estre/Christensen/Vanthor), Ferrari (Bird/Molina/Rigon) und Ford mit den Trios Billy JohnsonStefan Mücke/Oliver Pla und Ryan Brisco/Scott Dixon/Richard Westbrook. Hier liegen die 10 schellsten Autos innerhalb von 1.5 Sekunden

GT-Am

Aston Martin zeigte der GT-Pro Konkurrenz die Rücklichter
Aston Martin zeigte der GT-Pro Konkurrenz die Rücklichter
© Speedpictures | Zoom
Hier gehen aus der ersten Startreihe beide Porsche 911 RSR von Dempsey-Proton ins Rennen. Vorn steht die #88 mit Matteo Cairoli/Giorgio Roda/Satoshi Hoschino vor der #77 von Julian Andlauer/Matt Campbell und Christian Ried. Der Gulf-Porsche mit dem Trio Ben Barker/Thomas Preining und Michael Wainwright startet von Position drei vor dem JMW Ferrari (Segal/Baptista/Lu). Die in der Team und Fahrerwertung vorne liegende Mannschaft von Project 1 hat sich mit Startplatz sechs für Jörg Bergmeister/Patrick Lindsey und Egidio Perfetti eine gute Ausgangsposition für die Missin Titelgewinn gesichert.


Horst Bernhardt


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