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24h Le Mans 2018: Project 1 sieht Zielflagge bei dem legendären 24h-Rennen

Am Ende kommt Project 1 auf Platz sieben in der LMGTE Am-Klasse ein.

17.06.2018 (Speed-Magazin.de) Mit dem Überqueren der Ziellinie bei den 24 Stunden von Le Mans ging für Project 1 ein Traum in Erfüllung. Im 25. Jahr der Unternehmensgeschichte ging die Mannschaft aus Lohne erstmals beim populärsten Langstreckenrennen der Welt an den Start. Nach einem harten Rennen beendete das Fahrertrio aus Jörg Bergmeister, Patrick Lindsey und Egidio Perfetti das Motorsportfest in Frankreich auf Position sieben in der Klasse für Amateur-Fahrzeuge. Während der gesamten Renndauer konnte das Team das Tempo der etablierten Konkurrenz mitgehen. 

„Uns ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, die Feuertaufe überstanden zu haben“, sagte Teamchef Axel Funke erleichtert. „Wir konnten uns nach dem Testtag über alle Sitzungen steigern. Unser Ziel war es, die schwarz-weiß karierte Flagge zu sehen. Das ist uns mit Position sieben gelungen. Diese Leistung ist der aufopfernden Arbeit aller Beteiligten zu verdanken. Besonders unser Bronze-Fahrer Egidio Perfetti zeigte eine herausragende Performance.“

Mit einer schnellen Runde in der Qualifikation hatte das Team Project 1 eine gute Ausgangsposition für das anstehende Rennen. Nach einer turbulenten Startphase arbeitete sich das Trio kontinuierlich bis auf die zweite Position in der LMGTE Am-Kategorie nach vorne.

Jörg Bergmeister, Egidio Perfetti, Patrick Lindsey.
Jörg Bergmeister, Egidio Perfetti, Patrick Lindsey.
© Project 1 Motorsport | Zoom
In den frühen Morgenstunden fand sich der gelb-schwarze Porsche 911 RSR auf Position vier in der stark besetzten Klasse der LMGTE Am wieder. Ein Bremsproblem knapp 90 Minuten vor Ende des Rennens verhinderte allerdings einen Kampf um eine Podiumsposition.

Das Debüt von Project 1 bei den 24 Stunden von Le Mans verfolgten hunderttausende Menschen vor Ort und Millionen Zuschauer an den TV-Geräten. Mit einer Marathonübertragung von mehr als 26 Stunden hat Eurosport dem deutschen Publikum eine hochkarätige Plattform geboten, den Langstreckenklassiker zu verfolgen.

Der nächste Lauf der FIA WEC findet nach einer Sommerpause am 19. August im britischen Silverstone statt.

Stimmen zum Rennen:

Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister kommentierte die 24 Stunden von Le Mans 2018 wie folgt: „Das war ein Rennen mit vielen Höhen und Tiefen. Insgesamt hat das ganze Team einen klasse Job gemacht und nie aufgegeben, sodass wir am Ende auf Position sieben ins Ziel fahren konnten. Das Auto war sehr gut, wir waren immer eins der schnellsten Amateurautos im Feld. Ohne den zusätzlichen Stopp wäre sicher mehr drin gewesen. Aber die Tendenz stimmt, wir haben uns im Vergleich zu Spa deutlich verbessert und peilen nun in Silverstone die erste Podiumsplatzierung an.“

Der Auftritt in Le Mans war eine Premiere für das Team von Project 1.
Der Auftritt in Le Mans war eine Premiere für das Team von Project 1.
© Project 1 Motorsport | Zoom
„Das 24-Stunden-Rennen in Le Mans war ein wichtiger Meilenstein für das Team“, sagte Patrick Lindsey. „So ein Langstreckenrennen ist niemals einfach, aber wir haben wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt. Unsere Performance über das Wochenende hinweg war sehr gut, leider wurden wir im Rennen von der Technik geschlagen. Dennoch haben wir aus den schwierigen Umständen mit Position sieben das Beste gemacht. Als ich mit den Bremsproblemen in die Box kam, hat das Team perfekt zusammengearbeitet, sodass wir das Rennen schnell wieder aufnehmen konnten. Ein großes Lob an die ganze Mannschaft für den Einsatz am gesamten Wochenende.“

Egidio Perfetti sagte über seine Premiere bei den 24 Stunden von Le Mans: „Es ist eine großartige Erfahrung, hier an den Start gehen zu dürfen. Das Rennen verlangt einem alles ab, man darf keine Sekunde unkonzentriert sein. Wir haben sehr lange auf einer aussichtsreichen Position gelegen, da ist es natürlich enttäuschend, so kurz vor dem Ende mit einem Bremsproblem zurückzufallen. Alles in allem bin ich aber sehr zufrieden mit meinem Debüt hier in Le Mans. Die Atmosphäre während der gesamten Woche ist einmalig. Mit meiner persönlichen Leistung bin ich glücklich. Meine Stints waren alle sehr konstant, das war mein Ziel für das Rennen.“


Project 1 Motorsport / AH


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