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24 Stunden Le Mans: Toyota beherrscht das Qualifying

Toyota beherrscht das Quali bei 24h Le Mans

17.06.2017 (Speed-Magazin.de) Mit einer Fabelzeit von 3:14.791 sicherte Kamui Kobayashi Toyota die Prestigeträchtige Pole Position bei der 85. Ausgabe des 24 Stunden-Rennens von Le Mans. Die Teamverantwortlichen schickten den Japaner nach einer Rotphase im 2. Qualifying als einen der ersten auf die 13,629 Kilometer lange Strecke. Mit wenig Sprit im Tank und mit einem Satz frischer Reifen brannte Kobayashi eine Traumrunde in den Aspahalt des legendären Kurses im Departement La Sarthe. Die 3:14.791 entsprechen einem Schnitt von 251,9 km/h und sind ein neuer Streckenrekord.



FIA WEC: 24 Stunden von Le Mans 2017
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G-Drive Oreca LMP 2 Pole
G-Drive Oreca LMP 2 Pole
© Speedpictures | Zoom
Kamui Kobayashi/Mike Conway und Stephane Sarrazin starten am Samstag um 15.00 im # 7 Toyota TS050 von der Pole-Position. Daneben das Schwesterauto mit Sebastien Buemi/Anthony Davidson und Kazuki Nakajima, die das Qualifying mit einer Zeit von 3:17.128 abschlossen. In Reihe zwei die beiden Porsche 919 mit Neel Jani/Andre Lotterer/Nick Tandy (3:17.259) und Timo Bernhard/Earl Bamber/Brendon Hartley (3:18.067). Der dritte Toyota mit Nicolas Lapierre/Yuji Kunimoto/Jose Maria Lopez auf fünf (3:18.625) vor dem Privat LMP1 des Kolles-Teams die eine Zeit von 3:24.170 erzielten. In der LMP 2-Klasse dominierten die Oreca 07 das Geschehen. Schnellste waren Roman Rusinov/Pierre Thiriet und Alex Lynn die mit 3:25.549 die Bestzeit fuhren. Roberto Gonzales/Vitali Petrov und Simon Trummer auf zwei vor Oliver Jarvis/Thomas Laurent und Ho-Pin Tung.

Aston Martin schnellste in der GT-Pro
Aston Martin schnellste in der GT-Pro
© Speedpictures | Zoom
Aston Martin auf Pole in der GT-Pro: Darren Turner/Daniel Serra und Jonathan Adam stellten den Vantage mit einer Zeit von 3:50.837 Min. (212,5 km/h) auf den besten Startplatz. Daneben der AF-Corse Ferrari von James Calado, ex Audi LMP1 Pilot Lucas di Grassi und Alessandro Pier Guidi. In Reihe zwei Marco Sorensen/Richie Stanaway und Nicki Thiim im Aston Martin vor dem zweiten AF-Corse Ferrari mit Sam Bird, ex Audi DTM-Pilot Miguel Molina und Davide Rigon. Auf Platz fünf der beste Ford GT mit Ryan Briscoe/Scott Dixon und Richard Westbrook vor der Corvette von Antonio Garcia/Jan Magnussen/Jordan Taylor. Der beste Porsche 911 RSR mit Michael Christensen/Kevin Estre und Dirk Werner auf Platz sieben.

Schnellste in der GT-Am Klasse die Larbre Corvette von Fernando Rees/Christian Philippon/Romain Brandela vor dem Aston Martin von Pedro Lamy/Mathias Lauda/Paul Dalla Lana und dem Proton Porsche mit Matteo Cairoli/Marvin Dienst und Christian Ried. Die Geschwindigkeiten in allen Klassen sind gegenüber dem Vorjahr durchwegs schneller geworden. Die Pole Zeit ist fünf Sekunden nach unten gegangen, alle Fahrzeuge im Starterfeld haben die vier Minuten Marke unterboten. Auch das ist neuer Rekord!

© Speedpictures | Zoom
Was erwartet uns im Rennen? Die Wetterfrösche vermelden ein Hochsommerlich heißes Wochenende mit Temperaturen jenseits der 30° Celsius. Toyota ist vom reinen Speed her der Favorit, könnte aber aufgrund der vorhergesagten Hitze in Probleme geraten da der TS050 höhere Betriebstemperaturen aufgrund der Anordnung der Kühler produziert. Porsche ist zuversichtlich eine reelle Chance auf den Hattrick in Le Mans zu haben. LMP1 Projektleiter Fritz Enzinger: „Unser Qualifying war soweit okay. Die erste Startreihe haben wir um eine Zehntelsekunde verpasst. In den Longruns im Training sahen wir sehr gut aus und sind optimistisch für für´s Rennen. Unser Ziel ist nach wie vor der Hattrick.“

In den anderen Klassen ist ebensowenig vorhersehbar wie das Rennen ausgeht, da die Trainingszeiten alle sehr eng zusammen liegen.


Horst Bernhardt / JM


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