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ATS Formel 3 Cup: Andre Rudersdorf "Ziel erreicht"

Andre Rudersdorf war der Jüngste im Feld als die F3-Saison begann

22.10.2012 (Speed Magazin) Er war der Jüngste im Feld und gerade mal gut 16 Jahre alt, als die Formel-3-Saison 2012 begann: Andre Rudersdorf. Deshalb trat der Junge aus dem Westerwald auch in der Wertung ATS Formel-3-Trophy an, die mit etwas leistungsschwächeren Fahrzeugen bestritten wird. Im Team ma-con setzte Rudersdorf allerdings schnell Zeichen. Er war immer vorne dabei, tummelte sich oft mitten im Feld der stärkeren Monoposti aus dem ATS Formel-3-Cup und wurde am Ende mit 377 Punkten der neue Champion der ATS Formel-3-Trophy. Sein Rückblick kann deshalb nur positiv ausfallen.

Andre, wie bist du eigentlich zum Motorsport gekommen?
Andre Rudersdorf: Eher durch Zufall. Meinen achten Geburtstag feierte ich mit Freunden auf der Kartbahn in meiner Heimatstadt Limburg. Das löste bei mir grosse Begeisterung aus. Ich war auf Anhieb schnell unterwegs, obwohl ich vorher noch nie in einem Kart gesessen hatte, also keinerlei Erfahrung besass. Anschliessend war ich sehr häufig auf verschiedenen Kartbahnen zu finden.

Was waren deine bislang grössten Erfolge? Über welchen Sieg/Titel hast du dich am meisten gefreut und weshalb?
Rudersdorf: Da muss ich nicht lange überlegen. Der erste Platz im ATS Formel-3-Cup steht ganz obenan. Ich habe mich

Rudersdorf wurde der neue Champion der ATS Formel-3-Trophy
Rudersdorf wurde der neue Champion der ATS Formel-3-Trophy
© F3Cup | Zoom
riesig gefreut und war auch ein wenig erstaunt, dass ich in meinem ersten Formel-3-Jahr so gut mithalten konnte. Dass ich dann auch noch den Austria Formel-3-Cup gewinnen konnte, war das Sahnehäubchen in der Saison 2012.

Es war also für dich eine gute Saison im ATS Formel-3-Cup. Hast du deine Ziele erreicht? Was hätte besser laufen können?
Rudersdorf: Ich wollte möglichst viel lernen und den Titel in der ATS Formel-3-Trophy einfahren. Dies gelang mir sehr gut mit vielen Siegen und einer ganzen Menge Höhepunkten. Ausserdem konnte ich einige Push-to-pass-Fahrzeuge in allen Rennen hinter mir lassen, obwohl diese stärker und also auch schneller sind. Fantastisch war auch, dass wir parallel im Austria Formel-3-Cup die meisten Rennen fahren und auch hier die Meisterschaft gewinnen konnten.

Wo siehst du deine speziellen Stärken auf und auch neben der Strecke? Welche Dinge könntest du noch verbessern?
Rudersdorf: Meine Stärke sehe ich im mentalen Bereich. Ich schaffe es, mich vor entscheidenden Situationen wie etwa dem Qualifying oder den Rennen voll zu konzentrieren und cool zu bleiben. Naja, eine gewisse Grundschnelligkeit dürfte ebenfalls vorhanden sein. Was ich besser machen kann, kann mein Teamchef bestimmt genauer definieren. Ich stehe am Anfang meiner Karriere und kann mich sicherlich noch in allen Punkten verbessern.

Wie sieht deine Zukunft aus? Was willst du langfristig erreichen? In welcher Serie willst du 2013 an den Start gehen.
Rudersdorf: Jeder Rennfahrer träumt von der Formel 1. Man muss aber auch realistisch sein und deshalb ist mein vordergründiges Ziel, den Motorsport zu meinem Beruf zu machen. 2013 werde ich weiter Formel 3 fahren, wo und in welcher Serie ist noch unklar.


F3Cup / J Patric


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