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Genf 2018: Volkswagen fährt mit 34 Milliarden Euro in die Zukunft

Volkswagen: Frank Welsch mit dem I.D. Vizzion in Genf 2018

09.03.2018 (Speed-Magazin.de) Elektro-Mobilität, autonomes Fahren, digitale Vernetzung aller Verkehrsteilnehmer und neue Mobilitätsdienste: „Wir bringen die Roadmap E auf die Straße – zügig und entschlossen.“ Das war der zentrale Satz der Keynote von Matthias Müller, dem Vorstandsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns, auf der traditionellen Group Night am Vorabend des Genfer Automobilsalons, der ab Donnerstag für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Bis 2022 investiert der Wolfsburger Konzern insgesamt 34 Milliarden Euro in diese neuen Geschäftsfelder. Dafür blicken 200 Experten – so genannte „Future Heads“ – in das Jahr 2030 und darüber hinaus. Schon jetzt erprobt das Unternehmen im Rahmen von Städtepartnerschaften individuelle Mobilitätslösungen. Beispiel Hamburg: Im Hafen und auf ausgewählten Autobahnabschnitten lässt MAN Lastwagen autonom fahren. Im Rahmen des Projektes „Car-2-Car“ und „Car-2-X“ werden nicht nur Autos miteinander, sondern auch mit den sie umgebenden Verkehrseinrichtungen vernetzt. Das Pilotprojekt „We Deliver“ nutzt das parkende Auto als Lieferadresse für Pakete, andere Bestellungen und in Zukunft sogar für Dienstleistungen wie beispielsweise gereinigte Kleidung. Und Shuttles der Konzernmarke Moia reduzieren demnächst elektrisch angetrieben den Verkehr auf Hamburgs Straßen, indem Mobilität App-gestützt geteilt wird. Damit schließt auch Volkswagen die Lücke zwischen dem öffentlichen Personennahverkehr und Taxen auf der einen und dem Individualverkehr auf der anderen Seite.

Volkswagen: Group Night Genf 2018
Volkswagen: Group Night Genf 2018
© Volkswagen | Zoom
Gemeinsam mit Till Reuter, dem Vorstandsvorsitzenden der Robotik-Firma Kuka präsentierte Müller zudem „CarLa“, den ersten mobilen Laderoboter für E-Autos, auf der Bühne. Neben der Vision eines fest montierten Roboterarms für die eigene Garage zeigt Carla wie E-Autos in Abwesenheit des Fahrers vollautomatisch geladen werden könnten.

Und mit der autonom fahrenden Oberklassenstudie I.D. Vizzion zeigt Volkswagen in Genf nicht nur die Abrundung der elektrifizierten I.D.-Familie, sondern viel mehr eine Studie der „Level 5“-Automatisierung. Das Fahrzeug benötigt weder Cockpit noch Lenkrad. Das ermöglicht ein loungeartiges Raumerlebnis der Oberklasse in den äußeren Maßen eines aktuellen VW Passats.

Volkswagen geht momentan davon aus, dass die Level vier und fünf des autonomen Fahrens bereits ab 2025 Realität sein werden. Das ist deutlich früher, als bisher angenommen worden war.


AMPNET / RB


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