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FIA GT World Cup: DTM Pilot Edoardo Mortara ist GT World Cup Champion

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21.11.2017 (Speed-Magazin.de) Edoardo Mortara ist neuer FIA GT World Cup Champion. Der Italo-Schweizer trat damit beim legendären Macau Grand Prix in die Fußstapfen von Markenkollege Maro Engel, der 2015 im SLS AMG GT3 erfolgreich gewesen war. Mortara, der für das Mercedes-AMG Team Driving Academy antrat, bot das gesamte Wochenende über eine fehlerfreie Vorstellung mit Bestzeiten im Training, der schnellsten Qualifying-Runde, dem Sieg im Qualifikationsrennen am Samstag und dem Titelerfolg im Hauptrennen am Sonntag. Ebenfalls auf das Siegerpodium fuhr Engel, der den dritten Platz auf dem 6,1 Kilometer langen Stadtkurs hinter dem niederländischen Debütanten Robin Frijns aus dem Audi Sport Team WRT belegte.

Beim Hauptrennen am Sonntag zeigte Mortara an der Spitze des Feldes seine ganze Klasse und setzte sich schnell vom Feld ab. Auch von zwei Safety-Car-Phasen ließ er sich den Sieg nicht mehr nehmen. Engel zeigte von Startplatz acht eine beeindruckende Aufholjagd: Im Mercedes-AMG GT3 mit dem auffälligem Linkin Park-Design der gleichnamigen Band, machte er Platz um Platz gut und überquerte die Ziellinie auf Rang drei. Mortara unterstrich mit dem Gewinn des FIA GT World Cup-Titels seinen Ruf als „Mister Macau“, da er auf dem Stadtkurs bereits in der Formel 3 (2009, 2010) erfolgreich war und von 2011 bis 2013 auch die GT3-Siege in Macau einfuhr. „Ich hatte ein perfektes Rennwochenende. Wir waren schnell, wir haben keine Fehler gemacht. Das Setup des Mercedes-AMG GT3 war perfekt. Ich bin super zufrieden“, sagte Mortara.

Der enge Leitplanken-Kanal von Macau verzeiht keine Fehler
Der enge Leitplanken-Kanal von Macau verzeiht keine Fehler
© DTM | Zoom
Gute Platzierungen erzielten auch die BMW-Piloten auf dem „Guia Circuit“. Nach seinem zweiten Platz im Qualifikationsrennen arbeitete sich Augusto Farfus vom BMW Team Schnitzer am Sonntag nach einem unplanmäßigen Boxenstopp, den er aufgrund einer unverschuldeten Kollision einlegen musste, vom Ende des Feldes bis auf den vierten Rang nach vorn. Zwei Plätze hinter dem Brasilianer belegte Marco Wittmann im BMW M6 GT3 vom FIST – Team AAI Platz sechs. Tom Blomqvist verpasste hingegen das Hauptrennen in Macau. Der BMW M6 GT3 von ROWE Racing des Briten wurde bei einer spektakulären Massen-Karambolage am Samstag so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Einsatz am Sonntag nicht möglich war. Nico Müller, der als einziger DTM-Pilot von Audi am Start war, konnte einem Konkurrenten nicht mehr ausweichen, der sich vor ihm gedreht hatte, und schied nach elf Runden aus.


DTM / JM


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