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DTM: Hankook Rennreifen startklar für heiße DTM-Meisterschaftsphase in Spielberg

Bei 7 Rechts- und 2 Linkskurven wird der linke Vorderreifen in Spielberg etwas stärker gefordert

19.09.2017 (Speed-Magazin.de) Premium-Reifenhersteller Hankook und die DTM biegen an diesem Wochenende im österreichischen Spielberg auf die Zielgerade ein. Der Red Bull Ring ist Austragungsort des vorletzten Stopps in der wohl populärsten internationalen Tourenwagenserie und der Kampf um den Fahrertitel in dieser Saison ist spannend wie selten zuvor. Fast die Hälfte aller 18 Piloten kann noch DTM-Champion 2017 werden, die Zuschauer können sich auf dem Alpenkurs in der Steiermark erneut auf packende Rennaction freuen. Der für diese Saison neu entwickelte Rennreifen des exklusiven DTM-Partners Hankook hat einen großen Anteil daran, dass der Meisterschaftskampf so ausgeglichen ist. Mit dem im Gegensatz zu seinem Vorgänger noch griffigeren Ventus Race, hat jedes Team die Möglichkeit, eine individuelle Rennstrategie zu verfolgen. Seine hohe Konstanz lässt sehr frühe, aber auch extrem späte Reifenwechsel zu, so dass die Teams auf verschiedensten Rennstrategien flexibel reagieren können.

Das 4,326 Kilometer lange Asphaltband in Spielberg ist perfekt an die bergige Umgebung angepasst und weist deshalb große Höhenunterschiede auf. Mit langen Geraden, schnellen Kurven und langsamen Abschnitten hat die Berg- und Talbahn ein abwechslungsreiches Streckenlayout.

© Hankook | Zoom
„In Spielberg sind die Bremsen gefordert, der Top-Speed muss stimmen und vor allem die Traktion, um schnell aus den langsameren Passagen heraus beschleunigen zu können. Da zudem sämtliche Kurvenvarianten vorhanden sind, ist eine ausgeglichene Fahrzeug-Abstimmung mit einer ausgewogenen Mischung aus aerodynamischem und mechanischem Grip nötig“, so Thomas Baltes, Hankook DTM-Renningenieur.

Der im vergangenen Jahr neu verlegte Asphalt auf dem Red Bull Ring bietet mehr Grip als der alte Fahrbahnbelag, allerdings erwärmt sich die Strecke etwas stärker als in den vergangenen Jahren. Das führt zu erhöhten Laufflächentemperaturen des Rennreifens, hat aber keine Auswirkungen auf die Performance des Ventus Race von Hankook.

© Hankook | Zoom
Bei sieben Rechts- und zwei Linkskurven wird der linke Vorderreifen in Spielberg etwas stärker gefordert. Dazu Thomas Baltes: „Diese einseitige Belastung kann durch ein asymmetrisches Fahrzeug- und Luftdruck-Setup ausgeglichen werden. Für Lauffläche und Konstruktion des Hankook Rennreifens stellt dies aber keine außergewöhnliche Herausforderung dar. Die Beanspruchung des Ventus Race in Spielberg bewegt sich im Vergleich zu anderen DTM-Kurven auf mittlerem Niveau“, so der Hankook DTM-Renningenieur.

Die besten Überholmöglichkeiten auf dem Alpenkurs bieten sich für die Fahrer beim Rechtsknick nach dem Start und der anschließenden langen Bergauf-Geraden in der Remus-Spitzkehre. Das Wetter spielte in der Vergangenheit eine wichtige Rolle auf dem Red Bull Ring, von großer Hitze bis zu heftigen Regenschauern haben Fahrer und Fans alles erlebt. Thomas Baltes: „Vor allem nach den Bergab-Passagen in den Senken müssen sich die Piloten bei Niederschlägen auf Aquaplaning einstellen. Allerdings trocknet der Asphalt nach Schauern auch sehr schnell wieder ab.“


Hankook / RB

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