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DTM: Drei Fragen an DTM Rookie of the Year Maxime Martin

DTM Rookie of the Year Maxime Martin

29.09.2014 (Speed-Magazin) Das BMW Team RMG hat in Zandvoort ein weiteres erfolgreiches DTM-Wochenende erlebt – und sich zwei weitere Titel in der Saison 2014 gesichert. Da sowohl Marco Wittmann als auch Maxime Martin auf den Plätzen zwei und sechs Punkte sammeln konnten, ist dem Team aus Niederzissen der Teamtitel nicht mehr zu nehmen. Zudem steht Martin, der in der Gesamtwertung Platz sechs belegt, als „Rookie of the Year“ fest. Neben den beiden BMW Team RMG Piloten kamen auch Martin Tomczyk als Dritter sowie Joey Hand als Zehnter in die Top-Ten. Hand rückte im Ergebnis nachträglich um eine Position nach vorn, nachdem Mercedes-Pilot Daniel Juncadella in Folge einer Kollision mit Augusto Farfus mit einer Zeitstrafe belegt worden war.



DTM: Zandvoort-Wochenende
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Maxime, herzlichen Glückwunsch zum Titel „Rookie des Jahres“. Hätten Sie damit gerechnet, in der DTM auf Anhieb so stark zu sein?
Maxime Martin: „Ganz ehrlich? Eigentlich nicht. Ich komme ja aus dem GT-Sport und von der Langstrecke. Da war die DTM etwas vollkommen anderes. Deshalb hatte ich ganz sicher nicht damit gerechnet. Mein Ziel lautete, mich im Laufe der Saison immer weiter zu steigern. Schon der Sieg in Moskau war ein absoluter Höhepunkt. In meiner ersten Saison im fünften Rennen bereits ein Rennen zu gewinnen, war sensationell. Nun ‚Rookie des Jahres‘ zu sein, ist ein gutes Gefühl. Bester Rookie kann man in einer Rennserie nur ein einziges Mal sein. Wir haben an diesem Wochenende die Team-Meisterschaft vorzeitig gewonnen, Marco Wittmann hat sich schon am Lausitzring den Fahrertitel gesichert, ich bin ‚Rookie des Jahres‘ – einfach klasse. Nun wollen wir in Hockenheim noch die Herstellermeisterschaft gewinnen.“

Sie haben die Erfolge des BMW Team RMG angesprochen. War diese Mannschaft das perfekte Umfeld für Ihre Debütsaison in der DTM?
Martin: „Ja, es war großartig für mich, Marco als Teamkollegen zu haben. Er war in dieser Saison einfach extrem stark. Ich konnte dabei viel lernen und habe gesehen, wie alles funktioniert. Die Zusammenarbeit mit Marco und jedem im Team hat mir sehr geholfen, Fortschritte zu machen. Im ersten Jahr ist es immer schwierig, alles richtig zu machen. Jede Strecke ist neu für mich, und ich hatte viel zu lernen. Doch nun bin ich Sechster in der Meisterschaft, ‚Rookie des Jahres‘ und zweitbester BMW Pilot – das zeigt, dass ich konstant unterwegs war.“

Es war immer Ihr Traum, in der DTM zu fahren. Wie hat sich dieser Traum 2014 in der Realität angefühlt?
Martin: „Es ist auch weiterhin ein Traum, in dieser Serie anzutreten. Für mich ist dies die höchste Klasse im Tourenwagensport, die es gibt. Ich bin meine gesamte Karriere in Rennwagen mit Dach gefahren, niemals in Formel-Autos oder Karts. Deshalb habe ich auch nie von der Formel 1 geträumt, sondern immer von der DTM. Dass ich ein Rennen gewinnen konnte, war sensationell. In der Realität für BMW in der DTM anzutreten und gleich erfolgreich zu sein, ist fast noch schöner, als ich es mir damals vorgestellt hatte.“


Raphael Berlitz

Niederlande - Zandvoort: News & Ergebnisse | Bildergalerie


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