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DTM auf dem Moscow Raceway: "Rocky" zum Zweiten

Mike Rockenfeller ist der einzige Fahrer dem zwei Erfolge glückten (2013 und 2015)

15.07.2017 (Speed-Magazin.de) Der Moscow Raceway ist der jüngste Kurs im Rennkalender der DTM. Und er beschert dem DTM-Tross auch die weiteste Anreise. Über 2.000 Kilometer legt der Konvoi auf dem Weg nach Wolokolamsk, rund 70 Kilometer nordwestlich der russischen Hauptstadt Moskau gelegen, zurück. Die DTM gab 2013 dort ihr erstes Gastspiel (Link). 2017 wird sie hier zwischen dem 21. und 23. Juli zum fünften Mal an den Start gehen. In den insgesamt sechs Rennen konnte sich bisher noch kein Hersteller besonders hervortun. 

Sowohl Audi, BMW als auch Mercedes-AMG feierten jeweils zwei Siege. Mike Rockenfeller ist der einzige Fahrer dem zwei Erfolge glückten. Rockenfeller gewann die DTM-Premiere im Jahr 2013 und feierte auch 2015 einen beeindruckenden Start-Ziel-Sieg am Sonntag. Die Runden-Bestzeit hat Markenkollege Miguel Molina seit 2014 inne. Der Spanier fuhr die 3,931 Kilometer in 1:28.305 Minuten. Was 2015 geschah, hat DTM.com einmal zusammengefasst.

2015 gab es beim sechsten Saisonlauf in Moskau die Fortsetzung des Generationenduells, das die ganze Saison prägte. Pascal Wehrlein und Mattias Ekström spielten Bäumchen wechsle dich. Der 20-Jährige triumphierte beim ersten Rennen am Samstag und übernahm dadurch auch die Führung in der Gesamtwertung. Tags drauf schlug der 37-Jährige zurück, nach Platz drei zog er wieder an seinem jungen Herausforderer im Tableau vorbei. In Lauf eins entbrannte ein packendes Duell zwischen dem Mercedes-AMG-Fahrer Wehrlein und Champion Marco Wittmann. Bis zur fünftletzten Runde konnte der BMW-Pilot entschlossen alle Angriffe abwehren, dann zog Wehrlein innen vorbei. „Ich habe ihn mit diesem Manöver überrumpeln können, es war ein perfekter Tag“, so der Sieger.

Für Ekström war dieses Rennen frühzeitig beendet. Bei einem Überholversuch gegen Timo Glock, machte der BMW-Fahrer die Tür zu. Beide flogen heftig ab. Der Schwede wurde für diese Aktion bestraft: drei Plätze ging es in der Startaufstellung am folgenden Tag zurück. „Eki“ startete am Sonntag von Rang fünf und übernahm zehn Runden vor dem Ende in der letzten Kurve vor der Start-Ziel-Geraden den Podiumsplatz von Maxime Martin. „Ich hatte meinen Weckruf durch den Unfall gestern. Diesmal bin ich etwas vorsichtiger zu Werke gegangen. Das hat sich ausgezahlt.“ Wehrlein landete nach Platz elf im Qualifying am Ende auf Platz zehn. Zum Mister Moskau wurde hingegen Mike Rockenfeller. Der Sieger des Premierenrennens 2013 fuhr nach Platz zehn am Samstag anderntags einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg heraus. Im vierten Rennen stand er somit auf dem Moscow Raceway schon zum zweiten Mal ganz oben auf dem Podium. „Ich hatte das Auto, um zu gewinnen.“


DTM / ND


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