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Shanghai 2017: Skoda startet mit Crossover-Studie ins E-Zeitalter

Skoda Vision E

29.03.2017 (Speed-Magazin.de) Der Auftritt von Skoda auf der Auto Shanghai (19.– 28.4.2017) steht dieses Jahr zum ersten Mal die Zeichen des elektrischen Wandels: Mit der Studie Vision E gibt das Unternehmen erstmals einen markenspezifischen Ausblick auf die individuelle Mobilität der Zukunft. „Wir starten genau zur richtigen Zeit,“ Skoda-Chef Bernhard Maier nimmt mit dieser Bemerkung der Diskussion, ob Skoda nicht in Sachen Elektromobilität eher spät dran ist, den „Wind aus den Segeln“. Skoda werde bis zum Jahr 2025 vier rein elektrisch angetriebene Modelle in verschiedenen Segmenten anbieten, erklärte Maier jetzt bei einem Gespräch in Mlada Boleslav.

Zu sehen war bei dieser Gelegenheit ein so genannes Claymodell des fünftürigen SUV-Coupé, das als Studie in Shanghai zu sehen sein wird. Das sehr emotional gezeichnete Hatchback soll bis zu 500 Kilometer rein elektrisch fahren und beim autonomen Fahren den Level 3 erreichen. Das erste rein elektrisch angetriebene und autonom fahrende Concept Car in der Firmengeschichte verkörpert in Shanghai die Interpretation von Elektrofahrzeugen der Marke.

Der Skoda Vision E strahlt mit einer Länge von 4,65 Metern, einer Breite von 1,92 Meter und einer Höhe von 1,56 Meter eine große Präsenz aus. Mit dem langen Radstand von 2,85 Metern sowie der kurzen Überhänge vorn und hinten haben die Techniker Platz und Volumen für einen großzügigen Innenraum zur Verfügung. Zu den Vorteile gehört eine erhöhte Sitzposition und eine – trotz der üppigen Platzverhältnisse – dynamisch wirkende Silhouette mit einer sanft abfallenden Dachlinie im Stil eines Coupés.

Dank der Systemleistung von 225 kW / 306 PS beschleunigt der Skoda Vision E verzögerungsfrei und dynamisch. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h. Die leistungsstarke Lithiumionen-Batterien und eine optimale Rekuperation ermöglichen eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Dank des intelligenten Managements kooperieren die beiden Elektromotoren – je einer an der Vorder-und einer an der Hinterachse – mit einer mit maximaler Effizienz und treiben den Skoda Vision E über alle vier Räder an. Der Antrieb der Vorder- und Hinterräder erfolgt bedarfsgerecht, um jederzeit ein Höchstmaß an Stabilität, Sicherheit und Dynamik zu gewährleisten.

Mit dem Vision E gibt Skoda auch einen Ausblick auf die schon bald realisierbaren Formen des autonomen Fahrens. Das Konzeptfahrzeug kann selbsttätig im Stau agieren, per Autopilot Strecken auf Autobahnen zurücklegen, die Spur halten oder ausweichen, Überholvorgänge durchführen, selbständig freie Parkplätze suchen und allein ein- und ausparken. Dafür stehen diverse Sensoren mit unterschiedlichen Reichweiten und verschiedene Kameras bereit, die das Verkehrsgeschehen überwachen.

Skoda entwickelt auf Basis der MEB-Konzern-Plattform eigene Fahrzeugkonzepte für rein elektrische Mobilität. Die elektrischen Modellpalette von Skoda startet nun 2019 mit der Einführung des Superb mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Kurz darauf, im Jahr 2020, folgt dann das erste rein elektrisch betrieben Skoda-Serienfahrzeug. Bis 2025 wird die Marke dann ihr Angebot auf fünf rein elektrisch angetriebene Automobile für verschiedene Segmente ausbauen.


AMPNET / RB


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