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New York 2017: Mercedes-AMG setzt mit SUV und Coupé zum Spurt an

Mercedes-AMG GLC 63 (S) 4Matic Coupé

06.04.2017 (Speed-Magazin.de) Auf der New York International Auto Show (NYIAS) – Publikumstage vom 14. - 23. April – wird Mercedes-AMG zwei neue, allerdings eng verwandte, Modelle vorstellen: den Mercedes-AMG GLC 63 4Matic als klassisches SUV der gehobenen Mittelklasse und das dazugehörige Coupé. Beide sind die ersten SUV des Segments mit dem leistungsstarken Achtzylinder-Biturbo, der in zwei Leistungsstufen zu haben ist: 476 PS oder 510 PS. Der stärkste Motor treibt den GLC 63 in 3,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, sonst sind es 0,2 Sekunden mehr.

Unter den SUV in Ihrem Segment übernehmen beide GLC 63 4Matic-Modelle mit ihren Motorvarianten eine Sonderstellung. Dazu verhelfen ihnen auch das Luftfeder-Fahrwerk mit adaptiver Verstelldämpfung, der Allradantrieb 4Matic+ mit vollvariabler Momentenverteilung, ein Hinterachs-Sperrdifferenzial und eine Hochleistungs-Bremsanlage. Als optisches Kennzeichen ihrer Verbindung zu den Mercedes-AMG Sportwagen tragen die neuen Modelle den Panamericana-Grill, der bislang der AMG GT-Familie vorbehalten war. Darüber hinaus bieten die neuen Modelle alle Vorteile eines SUV: viel Platz für Passagiere und Gepäck sowie die umfangreiche Sicherheitsausstattung der Mercedes-Benz-Modelle und bieten gute Traktion auch auf feuchtem Untergrund oder winterlichen Straßenbedingungen.

© Daimler | Zoom
Der 4,0-Liter-Achtzylinder mit Biturbo-Aufladung kommt bereits bei zahlreichen AMG Performance-Fahrzeugen zum Einsatz. Charakteristisches Merkmal: Die beiden Lader sind im Zylinder-V angeordnet. Hauptvorteile dieser Konstruktion sind die kompakten Motormaße, das Ansprechverhalten und die geringen Abgasemissionen. Der V8 leistet 350 kW / 476 PS oder in der S-Version 375 kW / 512 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 650 oder 700 Nm. Die Beschleunigung von null auf 100 km/h absolviert der S 4Matic+ in nur 3,8 Sekunden, der GLC 63 4Matic+ in 4,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt für beide 250 km/h (elektronisch begrenzt).

Im GLC vom AMG kommt das AMG Speedshift MCT 9-Gang-Getriebe mit extrem kurzen Schalt- und Reaktionszeiten zum Einsatz. Schnelle Mehrfachrückschaltungen und die Zwischengasfunktion machen das Schalterlebnis sehr emotional. Eine nasse Anfahrkupplung ersetzt den Drehmomentwandler. Sie spart Gewicht und optimiert das Ansprechverhalten besonders bei Spurt und Lastwechseln.

Nach der E-Klasse von Mercedes-AMG erhält nun auch der GLC den Allradantrieb AMG Performance 4Matic+. Das System verbindet die Vorteile verschiedener Antriebskonzepte miteinander: die vollvariable Momentenverteilung auf Vorder- und Hinterachse. Eine elektromechanisch geregelte Kupplung verbindet die ständig angetriebene Hinterachse vollvariabel mit der Vorderachse. Die bestmögliche Drehmomentverteilung wird – je nach Fahrsituation und Fahrerwunsch – laufend berechnet. Die Überblendung erfolgt kontinuierlich und auf Basis einer ausgeklügelten Matrix. Der Verbesserung von Traktion und Fahrdynamik dient ein mechanisches Hinterachs-Sperrdifferenzial, bei der S-Version ein elektronisches.

© Daimler | Zoom
Mit den vier Fahrprogrammen „Comfort“, „Sport“, „Sport Plus“ und „Individual“ kann der Fahrer die Charakteristik des GLC 63 beeinflussen. Dabei werden wichtige Parameter wie das Ansprechverhalten von Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung, ESP und Allradantrieb modifiziert. Unabhängig von den Fahrprogrammen kann der Fahrer per „M“-Taste direkt in den manuellen Modus wechseln, um ausschließlich über die Schaltpaddles am Lenkrad zu schalten. Ebenso können auch die Fahrwerksstufen bei Bedarf extra angewählt werden.

Die Fahrprogramme „Sport“ und „Sport Plus“ sind auf hohe Fahrdynamik ausgelegt. Dafür sorgen die agile Gaspedalkennlinie mit direktem Setup sowie die Schaltvorgänge mit verkürzten Schaltzeiten und Zwischengasfunktion bei Zurückschaltungen. Die erhöhte Leerlaufdrehzahl in „Sport Plus“ ermöglicht zudem besonders schnelles Anfahren und Beschleunigen aus dem Stand. Beim S gibt es zusätzlich das Fahrprogramm „Race“. Hier sind alle Parameter auf maximale Performance getrimmt.

Für den typischen V8-Motorsound kommt serienmäßig eine Abgasanlage mit Klappentechnologie zum Einsatz. Sie wird von einem Kennfeld gesteuert und abhängig vom Fahrprogramm, dem Leistungswunsch des Fahrers und der Motordrehzahl automatisch betätigt. Optional steht die Performance-Abgasanlage zur Verfügung, bei der sich der Sound per Tastendruck modulieren lässt. In jedem Fall sind die Abgasanlagen so ausgelegt, dass unabhängig von der Klappenstellung alle Geräuschgrenzwerte eingehalten werden.


AMPNET / ND


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