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Genf Autosalon 2018: Mercedes-Maybach mit neuem Gesicht

Mercedes-Maybach S-Klasse

13.02.2018 (Speed-Magazin.de) Daimler wagte es noch einmal -– trotz der schwachen Vorstellung der Maybach-Modelle 57 und 62, gebaut von 2002 bis 2012 auf der Plattform der S-Klasse W 140. Diese Baureihe verfehlte ihre Produktionsziele weit.

Der neue Ansatz, vorgestellt im November 2014, sah Mercedes-Maybach als Submarke vor, preislich in Rufweite zur S-Klasse. Und der Mut zahlte sich aus: Gegen alle Skeptiker wurde Mercedes-Maybach zu einem vollen Erfolg – vor allem in China und den USA.

Doch es fehlt den Modellen noch ein wenig an Exklusivität: So ist es möglich, einen Mercedes-Maybach mit einer relativ bescheidenen Innenausstattung zu bestellen, und der Preisabstand zu einer regulären S-Klasse ist so gering, dass sie sich im Vergleich zu den AMG-Modellen geradezu als Sonderangebot präsentieren.

Mercedes-Maybach S-Klasse
Mercedes-Maybach S-Klasse
© Daimler | Zoom
Und so wurde es Zeit für ein neues und einzigartiges Gesicht: Es wird im März auf dem Genfer Salon (Publikumstage: 8.-18.3.2018) eingeführt. Der neue Kühler ist eigenständig und von vertikalen Streben gekennzeichnet, auf der Haube thront ein Mercedes-Stern. Es gibt Maybach-spezifische Felgen und ingesamt neun Zweifarb-Lackierungen. Dunkle Farben werden mit einer zusätzlichen, von Hand aufgetragenen Klarlackschicht erhältlich sein. Und Innenraum heben neue Farbkombinationen die Mercedes-Maybach S-Klasse von ihren profaneren Schwestermodellen ab.

Die Mercedes-Maybach S-Klasse kommt als S 560, angetrieben von einem 4,0-Liter-V-8, und als S 650, ausgestattet mit dem AMG S 65 6-Liter-V-12. China wird wohl eine Sechszylinder-Einstiegsversion behalten.

Und das ist nur der Anfang: Mercedes-Maybach wächst. Noch dieses Jahr könnte es weitere Fahrzeugstudien geben, ab 2019 dann ein Derivat der nächsten Generation des Mercedes-Benz GLS. Noch nie war Mercedes-Maybach so selbstbewusst wie heute.


AMPNET / JM


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