zur Startseite

Classic Days 2019: Skoda heizt mit dem 130 RS ein

Skoda 130 RS, Rundstreckenversion (1981)

01.08.2019 (Speed-Magazin.de) Skoda Deutschland reist mit drei ausgesuchten Oldtimern zu den „Classic Days“ (2.–4.8.2019) rund um das südlich von Düsseldorf gelegene Wasserschloss Dyck. Matthias Kahle wird dem Publikum im 130 RS Rallye einheizen. Das erfolgreiche Coupé nimmt sowohl in der Rallye- als auch in der Rundstreckenvariante an den Demonstrationsfahrten teil. Zudem können Besucher des Klassik- und Motorfestivals einen Popular Roadster aus dem Baujahr 1937 erleben.

Der 130 RS ist eines der erfolgreichsten Rallye- und Rennfahrzeuge der Marke. Auf das Konto des als „Porsche des Ostens“ bekannten Sportwagens ging zum Beispiel der Doppelsieg bei der Rallye Monte Carlo 1977 in der Gruppe 2 bis 1,3 Liter Hubraum. Die für die Rundstrecke optimierte Version des 130 RS sicherte Skoda 1981 die Markenwertung in der Tourenwagen-Europameisterschaft. Bei den Classic Days können Besucher sowohl die Rallye- als auch die Rennausführung des Coupés auf der Ausstellungsfläche der VW-Erlebniswelt Autostadt erleben. Darüber hinaus geht es für die Fahrzeuge auch auf die Strecke: Der siebenfache Deutsche Rallye-Meister Matthias Kahle pilotiert den 130 RS Rallye bei mehreren Demonstrationsfahrten. Das Publikum darf sich auf eindrucksvolle Drifts auf der 2,8 Kilometer langen Strecke freuen. Andreas Leue, verantwortlich für Motorsport und Tradition bei Skoda Deutschland, heizt den Fans am Steuer der Rundstreckenvariante ein.

Ein weiteres Highlight hat Skoda mit dem Popular Roadster im Gepäck. Der weiße, 22 PS starke Roadster blickt inzwischen auf 82 Jahre Historie zurück. Dieses Modell erzielte bei der Rallye Monte Carlo 1936 sensationell den zweiten Platz in der Klasse bis 1500 ccm. Nach diesem Erfolg legte Skoda die Version Popular Monte Carlo als Roadster und Coupé auf. Der Popular besitzt für die technische Entwicklung bei Skoda große Bedeutung: Er kam 1934 als erstes Fahrzeug der Marke mit einer neuartigen Fahrwerkskonstruktion auf den Markt. Die Leiterrahmen-Bauweise wurde von einem an der Front gegabelten Zentralrohrrahmen abgelöst. Getriebe und Differenzial befanden sich ab sofort vor der Hinterachse, die Kardanwelle verlief durch das Rahmenrohr. Anstelle von Starrachsen kamen vorn wie hinten damals fortschrittliche Einzelradaufhängungen zum Einsatz. Gäste der Classic Days können den offenen Zweisitzer im Zelt der Autostadt entdecken.


AMPNET


Die Mobile-App von Speed-Magazin.de