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Pech für Patric Niederhauser beim Saisonfinale der Blancpain GT Series in Barcelona

Tolle Pace für Reiter Engineering-Pilot Patric Niederhauser bleibt unbelohnt

05.10.2018 (Speed-Magazin.de) Großes Saisonfinale in der Blancpain GT Series. Patric Niederhauser ging nach einer weiteren Einladung von Reiter Engineering für das Team an den Start. Für den Schweizer etwas ganz Besonderes. Denn zum ersten Mal in seiner Rennkarriere gebührte ihm die Ehre, ein Rennwochenende in einem GT-Boliden auf seinem erklärten Lieblingskurs, dem Circuit de Barcelona-Catalunya, zu bestreiten. 

Gemeinsam mit Mads Siljehaug und Lenny Marioneck war das Ziel von Niederhauser, beim letzten Einsatz des Lamborghini Gallardo R-EX einen würdigen Abschied zu bereiten. Viel Pech im Verlauf des Wochenendes warf das Trio immer wieder zurück. Letztlich beendeten Niederhauser und seine Teamkollegen das dreistündige Rennen auf Platz sieben im Silver Cup und auf dem 35. Gesamtrang.

Die Saison in der Blancpain GT Series ist damit vorbei, doch für Niederhauser stehen noch die wichtigsten beiden Rennen der letzten Jahre auf dem Programm. In der Blancpain GT Series Asia ist der Schweizer mitten im Kampf um die Meisterschaft. Bei noch zwei verbleibenden Rennen im chinesischen Ningbo (13. bis 14. Oktober) fehlen Niederhauser gerade einmal zwölf Zähler auf die beiden Meisterschaftsführenden.

Patric, wie fällt dein Resümee nach deinem ersten GT-Rennen in Barcelona aus?

Pech im Qualifying und Rennen: Platz sieben im Silver Cup für den Schweizer
Pech im Qualifying und Rennen: Platz sieben im Silver Cup für den Schweizer
© Gruppe C Photography | Zoom
Ich bin mit großer Vorfreude nach Barcelona gereist, meine Ziele für das Rennwochenende waren aber dennoch realistisch. Ein Podium im Silver Cup wäre durchaus möglich gewesen. Mit einem sauberen Rennen und ein wenig Glück hier und da hätte es reichen können. Nichtsdestotrotz hat das Team einen richtig guten Job gemacht und Mads und Lenny waren vor allem im Renntrimm sehr gut unterwegs.

Ihr seid von ganz hinten im Feld gestartet. Woran lag es?
Die Probleme fingen im zweiten Qualifying an. Als Lenny im Auto saß, trat plötzlich ein ABS-Problem auf und er drehte sich ins Kiesbett. Daraufhin war unser Qualifying leider schon vorbei und ich hatte gar nicht mehr die Chance, im dritten Segment zu fahren. Wir mussten das Rennen von ganz hinten starten. Mads und Lenny hatten starke Stints und machten eine Menge Boden gut. Als ich für die letzte Stunde an der Reihe war, waren wir schon in den Top-30.

Ihr seid dann wieder zurückgefallen. Was ist passiert?
Patric:
Patric: "Ich bin mit großer Vorfreude nach Barcelona gereist"
© Gruppe C Photography | Zoom
Wir waren das ganze Rennen über vom Speed her bei der Musik und auch im Silver Cup gut unterwegs. Entsprechend motiviert stieg ich ins Auto. Wir hatten dann beim Boxenstopp ein Problem mit einer Radmutter, die sich etwas verkeilt hatte. Als ich rausgefahren bin, merkte ich sofort, dass etwas nicht stimmte und hielt noch in der Boxengasse an. Meine Mechaniker haben das Auto zurück geschoben. Dabei haben wir insgesamt fast zehn Minuten verloren. Das war ein großer Rückschlag. Dennoch haben wir das Rennen wieder aufgenommen und alles gegeben.

Besser laufen soll und muss es in Ningbo beim Finale der Blancpain GT Series Asia...
Ja, die Meisterschaft ist noch völlig offen und Nico Bastian, GruppeM Racing und ich werden alles daran setzen, den Fahrer- und Teamtitel zu holen. Den Kurs kenne ich noch nicht, allerdings habe ich schon ein paar richtig gute Onboard-Videos intensiv studiert. Ich bin voller Vorfreude und spüre allmählich schon die Anspannung. Es geht jetzt um alles und dessen bin ich mir bewusst. Gleichzeitig freue ich mich einfach, dass ich wieder in einer Meisterschaft an der Spitze mitfahre. Ich habe lange dafür kämpfen müssen, in die Position zu kommen, in der ich jetzt bin. Daher bin ich bis in die Haarspitzen motiviert.


Patric Niederhauser / RB


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