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Blancpain Endurance Cup: Emil Frey Jaguar Racing erzielt Ersten Punkt bei Heimrennen in Silverstone

Beide GT3 Jaguar mit toller Performance im dreistündigen Rennen

15.05.2017 (Speed-Magazin.de) Pünktlich zum Start in den zweiten Saisonlauf des Blancpain GT Series Endurance Cup in Silverstone zeigte sich das englische Wetter von seiner schönen Seite. Bei strahlendem Sonnenschein belegten die beiden GT3 Jaguar des Emil Frey Jaguar Racing Rennstalls zwei hervorragende Top-12 Ergebnisse und sicherten sich mit einem zehnten Platz den ersten Punkt in dieser Saison.

Nachdem Emil Frey Jaguar Racing beim Saisonauftakt in Monza nach vielen unglücklichen Umständen keine Punkte nach Hause bringen konnte, lagen alle Hoffnungen auf dem Heimrennen für die englische Automobilmarke. Nicht zuletzt, da das Schweizer Team bereits im letzten Jahr mit einer konkurrenzstarken Performance beeindruckte und vor zwei Jahren sein erstes Podium überhaupt eingefahren hatte.

© Emil Frey Jaguar Racing | Zoom
Während der #14 GT3 Jaguar im ersten Freien Training mit der drittbesten Zeit glänzte, hatte man im Pre-Qualifying ein paar Probleme mit den richtigen Setup-Abstimmungen. Bei wechselnden Streckenbedingungen im allesentscheidenden Zeittraining am Sonntag Vormittag qualifizierten sich die beiden blauen Rennkatzen dann auf den Plätzen 15 (GT3 Jaguar #114) und 16 (Schwesterauto #14), getrennt von lediglich 0,030 Sekunden.

Der Österreicher Christian Klien startete im #114 in das Rennen und verlor nach einem chaotischen Start mit zwei Einführungsrunden gleich zu Beginn sechs Positionen, als er einem Unfall direkt vor ihm ausweichen musste. Danach konnte er trotz viel Verkehrs noch einige Plätze gut machen und übergab das Auto an Teamkollege Marco Seefried (D).

Das Schwesterauto erwischte einen besseren Start in das Rennen: Der Monegasse Stéphane Ortelli machte enorm viel Boden gut und kam als Achter an die Box zum Stopp, bei dem Lorenz Frey (CH) das Steuer des #14 übernahm. Aufgrund der Safety-Car-Phase konnte Frey den Reifendruck des GT3 Jaguar nicht aufrechthalten und büßte ein paar Positionen ein.

In der zweiten Rennhälfte hatte Seefried im #114 zweimal viel Glück, als er drehenden Fahrzeugen ausweichen konnte. In seinem Stint zeigte er eine starke Leistung. Jonathan Hirschi (CH) kam nach dem letzten Boxenstopp als 16ter zurück auf die Strecke, um die finale Rennstunde in Angriff zu nehmen.

© Emil Frey Jaguar Racing | Zoom
Albert Costa Balboa bildete im #14 das Schlusslicht und zeigte eine herausragende Aufholjagd. Erst schnappte er sich zwei Lamborghini und zog dann im teaminternen Kampf am Schwesterauto vorbei. Der Spanier drehte dann mit 20 Minuten bis zur schwarz-weiß-karierten Flagge noch einmal richtig auf, überholte den #88 Mercedes und sicherte sich mit Platz zehn den ersten Punkt in diesem Jahr für das Emil Frey Jaguar Racing Team. Der Schweizer Hirschi hatte seinerseits ebenso eine gute Schlussphase und verpasste nur ganz knapp die Punkteränge mit einem tollen 12. Platz.

„Es war sicherlich kein einfaches Rennen für uns, aber wir hatten dann ein positives Ende für beide Autos“, sagte Jürg Flach, Technischer Direktor Emil Frey Jaguar Racing. „Die lange Safety-Car-Phase war ein deutlicher Nachteil für uns bei den Boxenstopps, denn wir mussten insbesondere auf das zweite Auto sehr lange warten und verloren dadurch einige Plätze. Allerdings erholten wir uns gut und konnten gerade in beiden letzten Rennstints noch mal eine sehr starke Leistung beider GT3 Jaguar abrufen. Wir haben gekämpft und unser Speed war sehr gut. Das ganze Team hat hart gearbeitet und wir waren sehr konkurrenzfähig mit einer sehr guten Performance, was für die weiteren Rennen hoffen lässt. Heute wurden wir mit Platz zehn und dem ersten Punkt belohnt. Besonders Albert und Jonathan haben eine brillante Leistung in ihren Stints gezeigt und wir freuen uns sehr über die beiden Top-12 Ergebnisse.“


Emil Frey Jaguar Racing / ND


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