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24h Spa 2015: BMW feiert 22. Gesamtsieg beim 24-Stunden-Klassiker

BMW Sports Trophy Team Marc VDS triumphiert beim Heimspiel!

27.07.2015 (Speed-Magazin) BMW hat seine Erfolgsgeschichte in Spa-Francorchamps fortgeschrieben: 50 Jahre und einen Tag nach dem ersten Sieg bei dem 24-Stunden-Rennen sorgten Nick Catsburg, Markus Palttala und der BMW USCC-Fahrer Lucas Luhr im BMW Z4 T3 vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS für den 22. Gesamterfolg der Marke bei dem Langstreckenklassiker. Nach 536 Runden auf dem „Circuit de Spa-Francorchamps“ sah der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 46 bei der 67. Auflage des Marathons in den Ardennen trotz einer Durchfahrtsstrafe auf dem ersten Platz die Zielflagge. Damit hat der BMW Z4 GT3 bei seinem letzten großen Auftritt eines der bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt für sich entschieden. Im Interview verrät Luhr den Schlüssel zum Erfolg bei den 24 Stunden von Spa.

Drei Fragen an... Lucas Luhr.
Lucas, wie lassen sich Ihre Emotionen nach diesem Triumph beschreiben?
Lucas Luhr: „Jetzt bin ich natürlich schon etwas gefasster, aber nach der Zieldurchfahrt habe ich ehrlich gesagt schon die eine oder andere Träne verdrückt. Im vergangenen Jahr waren wir ganz knapp dran – und die Enttäuschung war riesig, als es nicht geklappt hat. Aber jetzt stehen wir bei meinem zweiten Anlauf mit BMW ganz oben. Die Freude ist einfach riesig. Natürlich tut es mir für unser Schwesterauto sehr leid. Ein Doppelsieg wäre das i-Tüpfelchen gewesen. Der Ausfall der Startnummer 9 und das vorzeitige Ende für Alex Zanardi und Co. waren ebenfalls sehr schade. Trotzdem ist heute insgesamt ein sehr guter Tag für BMW.“

Was war der Schlüssel zum Erfolg?
Luhr: „Das war heute Morgen, als die Sonne herauskam und die Streckentemperatur stieg. In dieser Phase ist unser Auto richtig zum Leben erwacht und ging buchstäblich wie die Hölle. Am Anfang hatten wir noch einige Probleme, dann wurde es aber von Stint zu Stint besser. In der Nacht hatten wir noch einmal ein bisschen zu kämpfen, und die Achterbahnfahrt der Gefühle ging weiter. Es war wirklich nicht einfach für die Ingenieure, immer richtig zu liegen. Morgens ist dann aber der Knoten geplatzt – und ich habe gemerkt: Heute geht hier was.“

Zwei Runden Vorsprung lassen es am Ende einfacher aussehen, als es war…
Luhr: „Ja, aber das war es nicht. Eine halbe Stunde vor Schluss gab es noch einmal viele Ausfälle. Da steigt der Blutdruck noch mal. Man kann sich von außen gar nicht vorstellen, wie viel Herzblut und wie viele Höhen und Tiefen in solch einem 24-Stunden-Rennen stecken. Wenn dann die Last abfällt und man weiß, dass man es wirklich geschafft hat, dann darf man seinen Gefühlen ruhig freien Lauf lassen. Heute ist ein cooler Tag."


Francoise McKee / BMW


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