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24h Rennen Spa Francorchamps: Rekordverdächtiger Start von Wolfgang Haugg

Der Ford Mustang FR500 GT3, eine wahre Rarität

19.07.2012 (Speed Magazin) Es ist das Motorsportereignis des Jahres in Belgien, an dem Wolfgang Haugg im Team VDS Racing Adventures auch 2012 teilnimmt. Rund 80 Fahrzeuge der GT3-Klasse kämpfen am letzten Juli-Wochenende (26.-29.07) um den Sieg. Unter ihnen das Team VDS Racing Adventures rund um Raphael van der Straten, das gleich mehrfach bemerkenswert ist.

Die Besatzung, die aus Teamchef van der Straten, Wolfgang Haugg, José Close und Nicolas de Crem besteht, bestreitet zusammen genommen das 144. 24-Stunden Rennen – eine rekordverdächtige Summe.

Haugg:
Haugg: "Von diesem Fahrzeugen gibt es weltweit nur 3 Stück"
© VDS Racing | Zoom
Während der junge Nicolas de Crem «erst » sein sechstes 24-Stunden-Rennen bestreitet, geht José Close zum 79. 24-Rennen an den Start, Wolfgang Haugg zum 40. Mal und Raphael van der Straten zum 19. Mal.

Das Fahrerquartett pilotiert einen Ford Mustang FR500 GT3, eine wahre Rarität. «Von diesem Fahrzeugen gibt es weltweit nur 3 Stück», erklärt Haugg und Rafael van der Straten ergänzt : «Wir haben im Cockpit eine perfekte Mischung aus erfahrenen und leistungsstarken Piloten und gehen davon aus, dass unser rotgestreifter Mustang das dritte Mal in Folge das Ziel des 24-Stunden-Rennens in Spa erreicht. Natürlich hoffen wir bei der Fahrerpaarung auf dem Fahrzeug auf einen Podestplatz, in unserer Gruppe, aber in erster Linie geht es darum, ein Wochenende in einer starken Gemeinschaft zu verbringen. Und mit uns Vieren ist die Basis dafür vorhanden.»

Für Wolfgang Haugg war das Team VDS Racing Adventures die erste Wahl und die Freude über die Zusage von Raphael van der Straten daher um so größer. Vor allem, weil er auf einen alten Bekannten trifft. 1989, bei seinem ersten 24-Stunden-Rennen in Spa, lernte er José Close kennen. «Er zeigte mir die beste Linie, um auf dieser Strecke schnell zu sein und gemeinsam haben wir damals den «Coupe de Roi» für das Team Toyota Belgien gewonnen. Umso schöner, dass wir uns 24 Jahre später das Cockpit teilen – und das in einem so spektakulären Auto wie dem Mustang. Das ist wirklich fabelhaft. Für mein 40. internationales 24-Stunden-Rennen, kann ich mir nichts Besseres vorstellen», so der Deutsche, der in der Grenzregion Aachen wohnt und 1990 belgischer Tourenwagenmeister war.


VDS Racing / J Patric


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