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24 Hours of Spa 2017 - Nacht Zwischenbericht: Aufholjagd des Porsche GT3 R geht weiter

Herberth Motorsport: Sven Müller, Mathieu Jaminet, Daniel Allemann, Ralf Bohn

30.07.2017 (Speed-Magazin.de) In der Nacht hat der Porsche 911 GT3 R vom KÜS Team75 Bernhard beim Langstrecken-Marathon in Spa-Francorchamps eine beeindruckende Aufholjagd gestartet. Der 500 PS starke Elfer mit Kévin Estre (Frankreich), Michael Christensen (Dänemark) und Laurens Vanthoor (Belgien) am Steuer war nach einer Zeitstrafe auf Platz 28 zurückgefallen. Dank einer klugen Boxenstrategie und fehlerlosen Stints kämpfte sich das Fahrer-Trio sogar bis auf Rang drei vor, ehe es von einer Durchfahrtsstrafe erneut ausgebremst wurde. Zurzeit liegt der Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 117 auf Platz drei und hat gute Chance, noch weiter nach vorn zu fahren.

Viel Pech hatte der Porsche 911 GT3 R vom Team Herberth Motorsport. Auf Platz zwei in der Pro-Am Wertung gestartet, wurde das Fahrzeug mit der Nummer 912 zweimal unverschuldet in Kollisionen verwickelt und verlor durch die Reparaturen mehr als 30 Minuten. Sven Müller (Bingen), Mathieu Jaminet (Frankreich), Daniel Allemann (Schweiz) und Ralf Bohn (Alsfeld) kämpften sich wieder nach vorn und liegen momentan auf Rang sieben in der Pro-Am Kategorie.

KÜS Team75 Bernhard: Michael Christensen, Kévin Estre, Laurens Vanthoor
KÜS Team75 Bernhard: Michael Christensen, Kévin Estre, Laurens Vanthoor
© Porsche | Zoom
Das zweite Fahrzeug vom Team Herberth Motorsport überstand die Nacht beim belgischen Langstreckenklassiker nicht. Der Porsche 911 GT3 R war über Trümmerteile gefahren, die nach einem Unfall auf der Strecke lagen und hatte sich dabei irreparable Schäden zugezogen. Nach 139 Runden musste das Fahrzeug mit der Nummer 911 in der Garage abgestellt werden.

Die 24 Hours of Spa 2017, an denen 215 Piloten mit 63 Fahrzeugen teilnehmen, können live unter http://www.24hoursofspa.com/live im Internet verfolgt werden.

Stimmen zum bisherigen Rennverlauf

Alfred Renauer, Teameigner und Fahrer Herberth Motorsport (911 GT3 R #911): „Nach einem Unfall lagen in der Eau Rouge viele Trümmerteile und wir sind über eins oder mehrere dieser Teil gefahren. Dabei haben wir uns den Unterboden und den Öltank aufgerissen. Um das zu reparieren, hätten wir Getriebe und Motor ausbauen und den Unterboden komplett erneuern müssen. Das war in der Kürze nicht machbar, deshalb mussten wir aufgeben.“

Marc Lieb (911 GT3 R #911): „Wir hatten zu Beginn nicht den gewünschten Speed und Probleme mit der Balance des Autos. Als wir in den Rhythmus kamen und uns durch das Feld arbeiten konnten, kam das Aus. Das ist schade für das Team, das eine tolle Arbeit geleistet hat. Deshalb stehen die Zeichen auf eine Rückkehr nach Spa im nächsten Jahr.“


Porsche / ND


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